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Rettungsmission im Schilfgürtel

Feuerwehr ortet mit Drohne vermissten Jagdhund

Gützkow / Lesedauer: 1 min

Im Peenetal war schon seit zwei Tagen ein Jagdhund vermisst. Feuerwehrleute konnten ihn mit einer Drohne finden.
Veröffentlicht:30.10.2023, 17:51

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Warum ein Jagdhund, den sein Herrchen am Wochenende im Bereich der Gützkower Fähre (Vorpommern-Greifswald) als vermisst meldete, nicht eigenständig den Weg zurück fand, lässt sich schwer sagen. Doch offensichtlich schaffte es der Vierbeiner nur hinein in den Schilfgürtel an der Peene, aber nicht wieder hinaus. Und das, obwohl die anfangs am Führgeschirr befestigte Schleppleine keine Behinderung mehr darstellte. Die nämlich fand sich bis auf ein rund zehn Zentimeter langes Reststück abgetrennt neben dem Tier, wie Jarmens Feuerwehrführer Gerhard Vockelmann dem Nordkurier berichtete.

Nach zwei Tagen die Feuerwehr gerufen

Er uns seine Truppe waren nach zwei Tagen um Hilfe gebeten worden, nachdem weder private Suchaktionen noch die der Tierrettung Erfolg hatten. Letztere besitze zwar mittlerweile selbst eine Drohne für solche Einsätze, weiß der Kommandant der Feuerwehr aus der Nachbarstadt. Doch die der Löschkräfte sei eben deutlich besser, unter anderem mit einer Kamera ausgestattet, welche einen Wärmebild-Modus hat.

Hund im Schilfgürtel: Das Drohnenbild in Wärmebild-Signaturen. 
Hund im Schilfgürtel: Das Drohnenbild in Wärmebild-Signaturen.  (Foto: Feuerwehr Jarmen)

Über den gelang es dann tatsächlich, den Vierbeiner nach rund zehn Minuten inmitten der dichten und von außen schlecht zu überschauenden Vegetation ausfindig zu machen. Per Funkgerät wurden dann Leute an diesen Ort gelotst. Seine Besitzer konnten ihren Hund wenig später wieder in die Arme nehmen und nach Hause bringen.