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Polizei befragt Zeugen

Hündchen Aaron geht es nach seiner schweren Verletzung besser

Anklam / Lesedauer: 2 min

Eine Gassirunde kostete den kleine Aaron fast das Leben. Er wurde nur anderthalb Meter neben seinem Frauchen schwer verletzt. Die Polizei hat dazu nun erste Erkenntnisse.
Veröffentlicht:21.10.2021, 11:37

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Schock beim Gassigehen: Nahe Gnevezin bricht der kleine Yorkshire-Terrier-Mix Aaron plötzlich mit schwerer Verletzung neben seiner Besitzerin Sina Lissowski zusammen. Nur Augenblicke zuvor hatte die erfahrenen Zollbeamtin zwei Schüsse gehört. Für sie ist bis heute klar, ein Jäger muss unbeabsichtigt an diesem 1. Oktober die Verletzungen herbei geführt haben, als die Waidmänner während der Ernte auf einem nahen Maisfeld wohl auf Wildschweine ansetzten.

Angst vor Folgeschäden gehabt

Nach ersten qualvollen Tagen und einem großen Schrecken, können Hund und Frauchen nun aufatmen. Aaron hat sich gut erholt, er läuft wieder und setzt sogar beide Vorderbeine wieder auf. Anfangs hatte die Gnevezinerin noch Angst gehabt, dass ihr Haustier einen bleibenden Schaden von der klaffenden Fleischwunde zwischen Brustkorb und Bein zurückbehält. Danach sieht es aktuell aber nicht aus. Dem Tier geht es immer besser.

„Das ist für mich die beste Nachricht und macht mich so froh”, sagt Lissowski. Die Anteilnahme sei zudem in den vergangenen Wochen bis heute sehr groß gewesen – Nachbarn, Arbeitskollegen aber auch Fremde hätten sich bei ihr gemeldet – darunter auch Jäger, sagt die Hundebesitzerin. Dafür sei sie sehr dankbar.

Angrenzende Jagd – Polizei will Zeugen anhören

Wie die Verletzungen zu Stande kamen und wer für sie verantwortlich ist, klärt derweil noch die Polizei. Fest steht bereits, dass zum gegebenen Zeitpunkt eine Feldjagd an dem angrenzenden Maisfeld stattfand. Nun müssen dazu noch Zeugen gehört werden, erklärt Ben Tuschy von der Anklamer Polizeiinspektion. So soll der Zusammenhang zwischen den Verletzungen des Hundes und einem tatsächlichen Schuss geprüft werden. Auch eine Stellungnahme des behandelnden Tierarztes sei dazu immer noch möglich.

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