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Großbaustelle

Krankenhaus lässt hinter die Kulissen des Neubaus blicken

Anklam / Lesedauer: 2 min

Krankenhausdirektorin Yvonne Hartmann und Chefarzt Frank Büchner des Ameos-Klinikums in Anklam wollen Interessierten den Fortschritt auf der Klinik-Baustelle präsentieren.
Veröffentlicht:10.11.2023, 18:20

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Das Ziel rückt immer näher. Im Sommer 2024 soll der Erweiterungsbau des Anklamer Krankenhauses eröffnet werden. Bis dahin muss noch einiges geschehen. Doch viel ist bis jetzt auch schon geleistet worden. Derzeit seien die Trockenbauer vor allem im Untergeschoss beschäftigt. Im Obergeschoss geht der Innenausbau weiter. Fußböden, Wände und Elektrik stehen hier auf dem Plan.

Neues Eingangsportal entsteht

Der Verbindungsbau zwischen dem neuen Haus und dem Bestandsgebäude aus den 1930er Jahren wächst in den nächsten Wochen Stück für Stück, lassen die Bauverantwortlichen wissen. Im Dezember wird sich zudem die Außenansicht noch einmal maßgeblich ändern, wenn das vorgelagerte Portal vor dem Haupteingang errichtet wird.

Die Verbindung des neuen und des alten Krankenhausteils wächst momentan Etage für Etage.
Die Verbindung des neuen und des alten Krankenhausteils wächst momentan Etage für Etage. (Foto: Mareike Klinkenberg)

Kurz vorher sollen sich aber alle Anklamerinnen und Anklamer noch einmal selbst ein Bild machen können, denn die Klinikleitung öffnet am 30. November zwischen 16 und 18 Uhr die Türen und lässt alle Interessierten hinter die Kulissen der Baustelle blicken. „Wir laden die Bevölkerung herzlichst zu unserem Tag der offenen Baustelle ein. Kommen Sie bei einer leckeren Bratwurst mit dem Chefarzt des Ameos-Klinikums Anklam, Herrn Büchner, und mir ins persönliche Gespräch und überzeugen Sie sich vom Baufortschritt des Erweiterungsbaus“, ruft Krankenhausdirektorin Yvonne Hartmann zu einem Besuch in der Anklamer Hospitalstraße auf.

Geplanter Kostenrahmen nicht zu halten

Es wird Führungen in kleinen Gruppen geben, kündigen die Verantwortlichen an. Bis Ende November soll außerdem ein Musterzimmer so weit fertiggestellt sein, dass die Besucher einen guten Eindruck von den künftigen Patientenzimmern im Neubau bekommen werden. Nach der Inbetriebnahme soll der Neubau die Kliniken für Chirurgie, Innere Medizin, Pädiatrie, Gynäkologie und die Intensivstation beherbergen. Im Erdgeschoss werden zudem eine neue Notfall- und Patientenaufnahme sowie der Empfangsbereich und die Cafeteria sein.

Eines der Krankenzimmer soll bis zum Tag der offenen Baustelle am 30. November soweit fertig sein, sodass es als Musterzimmer besichtigt werden kann.
Eines der Krankenzimmer soll bis zum Tag der offenen Baustelle am 30. November soweit fertig sein, sodass es als Musterzimmer besichtigt werden kann. (Foto: Mareike Klinkenberg)

Auch an der Klinikbaustelle gehen die Auswirkungen der aktuellen Preissteigerungen allerdings nicht vorbei. Das Projekt war zu Baustart auf rund 30 Millionen Euro Kosten angesetzt worden. Der damals angepeilte Kostenrahmen sei jedoch nicht mehr zu halten. Mit genauen Zahlen hält sich die Ameos-Gruppe noch zurück.

„Bezüglich der Baukosten stehen wir in der Abstimmung mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern ‐ als Fördermittelgeber, da auch wir den allgemeinen Preissteigerungen im Baugewerbe ausgesetzt sind“, erklärt Krankenhausdirektorin Yvonne Hartmann.