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Krankenhaus–Neubau liegt voll im Zeitplan

Anklam / Lesedauer: 2 min

Die Arbeiten an Anklams momentan größter Baustelle sind über die Wintermonate gut vorangekommen. Der veranschlagte Kostenrahmen wird aber wohl nicht gehalten werden können.
Veröffentlicht:06.03.2023, 05:50

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Abgesehen von ein paar Wochen im Dezember hat sich der Winter in diesem Jahr bislang nicht von seiner eisigen Seite gezeigt. Auch aus diesem Grund sind die Arbeiten am Erweiterungsbau des Ameos–Klinikums in der Anklamer Hospitalstraße nach Angaben des Unternehmens in den vergangenen Monaten weiter planmäßig vorangekommen.

Die Arbeiten am Dach seien zu 75 Prozent fertig, parallel dazu werde gerade die Dämmung der Außenfassade angebracht heißt. Wenn dies abgeschlossen ist, sollen ab Mitte März die grauen Fassadenplatten folgen, die dem neuen Klinikgebäude das finale Gesicht verleihen werden.

Auch innen wird fleißig gearbeitet

Derweil wird auch im Inneren des Hauses fleißig gearbeitet. Seitdem alle Fenster drin sind, wird das Haus nach Angaben des Klinikkonzerns auch geheizt und der Trockenausbau ist im vollen Gange. In den bislang großen Rohbauhallen wachsen so in Leichtbauweise Station für Station, sowie Patientenzimmer, Flure, Behandlungsräume.

So soll sich der Neubau an das Bestandsgebäude angliedern. Beide Häuser werden auf den unterschiedlichen Ebenen miteinander verbunden sein.
So soll sich der Neubau an das Bestandsgebäude angliedern. Beide Häuser werden auf den unterschiedlichen Ebenen miteinander verbunden sein. (Foto: Ameos/ZVG)

Begonnen wurde im Obergeschoss, doch in rund zwei Wochen sollen die Trockenbauer auch im Untergeschoss ihre Arbeit aufnehmen, wo unter anderem die Notaufnahme, eine große Cafeteria und der neue Haupteingang mit dem Empfangsbereich für das gesamte Krankenhaus entstehen werden. Laut Krankenhausleitung wurden bislang etwa 70 Prozent der Ausschreibungen für diesen Bau veröffentlicht, davon seien bereits weit mehr als die Hälfte vergeben.  Sobald wie möglich soll eines der Zweibett–Patientenzimmer als Muster vollständig ausgebaut und eingerichtet werden, um zu prüfen, ob die Platzeinteilung, Ausstattungsdetails und Abläufe wie von den Planern gedacht auch im Klinikalltag harmonieren werden.

Hubschrauberlandeplatz vor Einweihung

Obwohl die Ameos–Gruppe als Bauherr lange an ihrem geplanten Kostenrahmen von rund 30 Millionen Euro festgehalten hat, rechnet man nach eigenen Angaben mittlerweile mit Auswirkungen der derzeitigen Preissteigerungen. Wie viel mehr der Klinikneubau schlussendlich kosten werden, könne man aber noch nicht beziffer, hieß es.  

Zumindest in Sachen Zeitplan muss nach derzeitigem Stand aber nicht nachjustiert werden und der Eröffnung im Sommer 2024 steht aktuell nichts im Wege. Um einiges früher, nämlich sobald wie möglich, soll der neue Hubschrauberlandeplatz des Krankenhauses eingeweiht werden. Denn der ist zwischenzeitlich baulich und technisch fertiggestellt und wartet nur noch auf die finale Abnahme.