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Weihnachtsmann-Express

Passower Feuerwehr rollt zu Sondereinsatz in die Dörfer

Passow / Lesedauer: 1 min

Besonderen Lichterschmuck legten jetzt die Passower Feuerwehrleute ihren Fahrzeugen an und bestückten sie mit süßer Fracht. 
Veröffentlicht:06.12.2023, 11:54

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Gerade bei Kindern sorgt die Feuerwehr immer wieder für leuchtende Augen, dafür reichen schon die roten Autos samt Blaulicht und Martinshorn. Doch die in Passow stationierte Löschtruppe der Gemeinde Görmin lieferte dafür jetzt wieder einen zusätzlichen Anlass.

Schließlich machten sich einige Kameraden und Kameradinnen gleich mit drei zünftig geschmückten Fahrzeugen als Weihnachtsmann-Express auf den Weg durch sämtliche Ortsteile der Kommune, um an den Nachwuchs Süßigkeiten zu verteilen. Ausgegeben von einem mit rotem Mantel und weißer Barttracht ausgestatteten Feuerwehrmann, in diesem Fall Ulf Schröder.

Auch in Passow gab es ein Erinnerungsbild mit dem Weihnachtsmann der Brandbekämpfer.
Auch in Passow gab es ein Erinnerungsbild mit dem Weihnachtsmann der Brandbekämpfer. (Foto: Stefan Hoeft)

Lieder, Fotos, Punsch und Bratwurst

Dabei staunten er und seine Kollegen mitunter, wie viele Jungen und Mädchen es in einigen der Dörfer gibt und wie toll die Leute selbst ihre Grundstücke und Häuser geschmückt haben. Fast überall wurden Erinnerungsfotos für die Kleinen mit dem Gabenbringer geschossen, einige aus der Nachwuchsschar erfreuten ihn sogar mit Gedichten und Liedern.

Wobei die Resonanz durchaus unterschiedlich ausfiel, wie die Brandbekämpfer berichteten. In Alt Jargenow beispielsweise schauten die Einwohner dem mit Lichterketten behängten Konvoi nur hinter den Fenstern zu, in anderen Fällen wurde er schon von einer großen Nachwuchsschar sehnsüchtig erwartet.

Besonders taten sich dabei Groß Zastrow und das kleine Böken hervor. Wo die Löschtruppe von der Dorfgemeinschaft sogar zum Punsch-Trinken und Bratwurst-Essen eingeladen wurde. So dass der Zeitplan gehörig durcheinander geriet, wie Wehrführer Thomas Hertel erzählte. Nächstes Jahr werde man die Runde wohl besser umgekehrt angehen, meinte er schmunzelnd. Wobei er und seine Mitstreiter nach der letzten Station in Passow sogar noch bis nach Trantow weiterrollten, um den Nachbarn bei ihrem „Weihnachtsleuchten“ einen Besuch abzustatten.