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Polizeieinsatz

Pause am Straßenrand lässt Verdächtigen auffliegen

Anklam / Lesedauer: 1 min

Nachts fiel Bundespolizisten ein Fahrzeug am Straßenrand der B110 auf. Ein Fahrzeuginsasse flüchtete mit dem Wagen, ein 33-Jähriger aus Anklam blieb am Straßenrand zurück.
Veröffentlicht:05.12.2023, 14:12

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Nachts sind Vorpommerns Straßen in der Regel eher wenig befahren. Da fällt ein parkendes Auto am Straßenrand allerdings um so mehr auf. Dieser Sachverhalt wurde nun einem 33-Jährigen aus Anklam zum Verhängnis. Als er gegen 1.20 Uhr an der B110 nahe Pinnow kurz austreten musste, wurde eine Streife der Bundespolizei auf das Fahrzeug aufmerksam, mit dem er unterwegs war. 

Nur griechische Dokumente

Als sich der Streifenwagen näherte, bekam ein bislang unbekannter weiterer Fahrzeuginsasse aber wohl kalte Füße und fuhr den Unterstützungskräften des Bundespolizeireviers Ahlbeck mit dem Auto davon. Der Fluchtwagen konnte von den Beamten nicht mehr gestellt werden.

Das machte den 33-jährigen Anklamer, der am Straßenrand zurückblieb, allerdings nicht gerade unverdächtiger. Der Mann wies sich nach Angaben der Bundespolizei zunächst nur mit einem griechischen Führerschein aus und wurde einer Personenkontrolle zur Suche nach weiteren Ausweisdokumenten unterzogen. Dabei entdeckten die Beamten auch ein Tütchen, das rund 0,6 Gramm weißes Pulver enthielt. Die Beamten vermuteten, dass es sich dabei um Kokain handeln könnte.

Strafanzeige gestellt

Aussagen zum Betäubungsmittel oder weitere Angaben zum Auto, mit dem er unterwegs was, habe der 33-Jährige verweigert. Anschließen sei auch noch seine Meldeadresse in Anklam von den Beamten überprüft worden. Dort sei ihnen auch ein griechischer Reisepass vorgelegt worden. Schließlich sei eine Strafanzeige wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gestellt worden. Das Fahrzeug blieb zunächst weiterhin flüchtig, heißt es.