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Fischlaster umgekippt

Peta will Mahnmal nach Sprotten-Drama

Neetzow / Lesedauer: 1 min

Bei Neetzow war ein mit Fisch beladener Lkw verunglückt. Das hat die Tierrechtsorganisation Peta zu einer Idee inspiriert: ein Mahnmal für 20 Tonnen Sprotten. Und ja, das ist ernst gemeint.
Veröffentlicht:02.05.2018, 13:37

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Vor zwei Wochen war ein mit Sprotten beladener Lkw auf der B110 zwischen Liepen und Neetzow verunglückt: Dabei war der Sattelaufleger in den Straßengraben gerutscht und hatte seine Fisch-Ladung verloren. Fast 20 Tonnen Sprotten hatten sich auf das angrenzende Feld ergossen.

Peta schickt Schreiben an Bürgermeister und Straßenbauamt

Die Stuttgarter Tierrechtsorganisation Peta hat nun den Bürgermeister von Neetzow-Liepen, Bernd Gladrow (parteilos), und das zuständige Straßenbauamt Neustrelitz gebeten, an der Unglücksstelle ein Mahnmal zum Gedenken an die toten Fische aufzustellen.

Als Inschrift schlagen die Tierrechtler vor: „Zum Gedenken an hunderttausende Fische, die täglich qualvoll sterben. Bitte streichen Sie Fische und andere Tiere vom Speiseplan.”

Bürgermeister: „Wir haben andere Sorgen!”

Bürgermeister Gladrow hatte das Ansinnen zunächst für einen verspäteten Aprilscherz gehalten. Inzwischen hat er reagiert und den Stuttgartern eine Absage erteilt. „Wir haben hier andere Sorgen”, sagte er dem Nordkurier. „Wir bekommen kaum einen Haushalt genehmigt, da können wir uns solche skurrilen Sachen nicht leisten.”