StartseiteRegionalAnklam▶ Rottweiler beißen Chihuahua in Anklam tot – Kind muss dabei zusehen

Hundeangriff

▶ Rottweiler beißen Chihuahua in Anklam tot – Kind muss dabei zusehen

Anklam / Lesedauer: 2 min

Ein erschütterndes Video macht in Anklam die Runde. Zu sehen sind darauf zwei Rottweiler, die einen Chihuahua töten. Konsequenzen muss nicht nur der mutmaßliche Halter befürchten.
Veröffentlicht:24.07.2023, 16:23

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Es sind erschütternde Bilder, die derzeit in Anklam die Runde machen: Ein Video zeigt zwei Rottweiler, die zwei Chihuahuas wie Spielbälle durch die Luft schleudern und immer wieder zubeißen. Der Besitzer kann die Tiere offensichtlich nicht halten. Ein junges Mädchen muss mit ansehen, wie einer der kleinen Hunde totgebissen wird. Begleitet wird die Szene von den Schreien der Hunde und denen der zuschauenden Menschen.

Veterinäramt will Rottweiler begutachten

Vor allem Hundehalter sind nun beunruhigt. In den sozialen Medien ist der Vorfall längst ein Thema, das Video macht die Runde. Auch bei den Behörden ist der Fall bekannt. Im Anklamer Birkenweg sei am Donnerstag der Chihuahua einer 31–jährigen Frau durch zwei Rotweiler totgebissen worden, bestätigt die Polizei. Gegen den Begleiter der Rottweiler werde wegen des Verdachts einer Ordnungswidrigkeit ermittelt. 

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Doch auch für die Personen, die das Video im Netz verbreitet haben, könnte es Konsequenzen geben. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Kunsturhebergesetz zum Nachteil des mutmaßlichen Hundehalters. Ob die Halterin des getöteten Hundes rechtliche Schritte gegen den mutmaßlichen Rottweiler–Besitzer einleitet, ist unklar.

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Was nun mit den Rottweilern geschieht, muss noch entschieden werden. Beim Veterinäramt des Landkreises Vorpommern–Greifswald weiß man ebenfalls über den Vorfall Bescheid. „Die Rottweiler werden in Kürze einer gemeinsamen Begutachtung von Veterinäramt und städtischem Ordnungsamt unterzogen“, heißt es von einer Sprecherin des Landkreises. Auch Dirk Bierwerth vom Anklamer Ordnungsamt kann den Vorfall bestätigen. Mögliche Auflagen für den Hundehalter würden derzeit geprüft.