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Gemeindeleben

Viel mehr als nur ein Frühstück für Frauen

Schmarsow / Lesedauer: 3 min

Der große Saal war fast zu klein. Zum Schmarsower Frauenfrühstück gab’s Geselliges, Schmackhaftes und gute Denkanstöße von der Pastorin noch dazu.
Veröffentlicht:06.02.2024, 18:17

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Einen richtig schönen Start in den Februar erlebten jetzt rund 100 Besucherinnen, die der ersten Einladung zum Schmarsower Frauenfrühstück  2024 gefolgt waren. Bereits zum vierten Mal hatte Silke Kühn, die Pastorin der ev. Kirchengemeinde Kartlow-Völschow, gemeinsam mit einem fleißigen Helferinnen- und Helfer-Team dieses Beisammensein im Haus der Gemeinde organisiert.

Kleines Bühnenprogramm

Schon vor Veranstaltungsbeginn erfüllte ein Stimmengewimmel den Saal. Ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die Gäste auf den Beginn des Treffens freuten. Und das hatte neben der Gelegenheit, endlich mal wieder in aller Ruhe mit Freundinnen oder Nachbarinnen zu schnattern, noch einige andere Überraschungen zu bieten: So gestaltete die Pastorin gemeinsam mit Maxi Littmann und Mathias Kerber ein kleines Bühnenprogramm.

Das folgte dem Motto: „Sehnsucht und Freude“. Es wurde darüber erzählt, gesungen und gesprochen, dass jeder „hier im Saal schön ist“. Die Darbietungen machten Mut, einmal darüber nachzudenken, dass es gar nicht nötig sei, immer, stets und ständig in allem perfekt zu sein: „Wir müssen auch mal ganz ohne schlechtes Gewissen loslassen, ausruhen, uns etwas Schönes gönnen, so etwas Schönes wie heute. Indem wir zusammenkommen, Zeit und ein gutes gemeinsames Essen genießen“, gab Silke Kühn eine Vielzahl von Denkanstößen, die nicht nur Appetit auf das von Andreas und Michael Huraski angerichtete Buffet machten, sondern auch mitten im Herz landeten.

Pastorin Silke Kühn (links) moderierte den Vormittag. Zudem spielte sie gemeinsam mit ihrer Band Lieder, die das Herz und den Nerv der Frauen trafen.
Pastorin Silke Kühn (links) moderierte den Vormittag. Zudem spielte sie gemeinsam mit ihrer Band Lieder, die das Herz und den Nerv der Frauen trafen. (Foto: Ulrike Rosenstädt)

„Wir wollen Mut machen und erreichen, dass sich die Frauen in der Gemeinschaft wohlfühlen, sich Zeit nehmen, die sie ganz für sich beanspruchen und genießen können“, sagte die Pastorin. Die große Resonanz auf die Treffen bestärkt sie darin, dass es richtig war und ist dieses Format Frauenfrühstück im Amtsbereich Jarmen-Tutow zu etablieren.

Auffallend war diesmal, dass sich die Generationen vermischten. Manche nutzten den Sonnabend für ein Mutter-Tochter-Treffen. Andere, wie Waltraud Henning und Giesela Brotzki aus Tutow, kamen, um den Vormittag als Freundinnen zu erleben. „Heute Abend gehen wir dann auch noch zum Tutower Fasching“, erzählten die rührigen und sympathischen Seniorinnen. „Es ist einfach schön, ein bisschen zu schnattern und überhaupt, das alles hier gefällt uns“, sagten die beiden wie aus einem Munde.

Voll besetzter Saal

Viele bekannte Gesichter waren im, bis auf den letzten Platz voll besetzten, Saal zu entdecken, wie das der Kruckower Bürgermeisterin Elke Hempel. Schön zu beobachten war allerdings auch, wie sich die jüngere Generation für das Frauenfrühstück engagiert: Die beiden Gymnasiastinnen Alicia Sandström und Charlotte Oestreich gehörten zum fleißigen Helferinnen-Team. Sie hatten den Einlass und damit eine wichtige Aufgabe übernommen. Für die Besucherinnen begann bei ihnen der Frauenfrühstück-Vormittag sehr charmant und freundlich.

Waltraud Henning und Giesela Brotzki genossen als Freundinnen das Frauenfrühstücks-Treffen in Schmarsow.
Waltraud Henning und Giesela Brotzki genossen als Freundinnen das Frauenfrühstücks-Treffen in Schmarsow. (Foto: Ulrike Rosenstädt)

Die kleine Band um Pastorin Silke Kühn bedankte sich bei allen, die am Sonnabend mit dabei waren, ob als Helferinnen oder Gäste, mit dem gesungenen Kompliment: „Weißt du eigentlich, wie schön du bist?“ Doch nicht allein dafür gab’s reichlich Applaus. Auch die Postkarten-Aktion kam gut an. Jeder, der wollte, konnte bei diesem Treffen eine Karte an sich selbst schreiben. Alle waren aufgefordert, ein Wunsch, eine Freude oder eine Sehnsucht zu formulierten. „Diese Karten landen hier heute im Briefkasten, sodass ihr alle im Laufe des Jahres einmal Post von euch selbst bekommen werdet“, so Silke Kühn.