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Wenn die Krankenhaus-Baustelle von Neugierigen gestürmt wird

Anklam / Lesedauer: 2 min

Beim Tag der offenen Tür für den Neubau am Anklamer Krankenhaus war das Interesse groß. Mit so vielen Besuchern hatten die Organisatoren gar nicht gerechnet.
Veröffentlicht:01.12.2023, 17:38

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Auf ein reges Interesse hatten die Verantwortlichen beim Klinik-Betreiber Ameos gehofft, mit einem solchen Andrang hatte man beim Tag der offenen Tür auf der Krankenhaus-Baustelle in Anklam (Landkreis Vorpommern-Greifswald) jedoch nicht gerechnet.

Derzeit läuft der Innenausbau

Weit über 200 Besucher nutzen am Donnerstagnachmittag ab 16 Uhr die Chance, mal einen Blick in das gut 30 Millionen Euro teure, neue Bettenhaus des Anklamer Klinikums zu werfen.

Dort haben aktuell an normalen Tagen die Bauarbeiter die Oberhand und sind aktuell noch mit dem Innenausbau - vorwiegend mit dem Trockenbau und den Estricharbeiten in den Treppenhäusern sowie der Elektrik - beschäftigt. Gut 50 Handwerker seien jeden Tag im Schnitt auf der Baustelle, hieß es vom Bauleiter.

Das Musterzimmer sorgte für besonderes Interesse bei den Besuchern.
Das Musterzimmer sorgte für besonderes Interesse bei den Besuchern. (Foto: Anne-Marie Maaß)

Jetzt kamen am Donnerstag auch noch allerhand Besucher hinzu, sodass nahezu alle Verantwortlichen bei Ameos am Ende mit Führungen durch das Haus beschäftigt waren. Besonders eindrücklich war am Ende dann das Vorzeige-Krankenzimmer, dass schon mal vorab einen Einblick gewährte, wie die Unterbringung der Patienten in dem neuen Gebäude später aussehen soll.

Vor dem Neubau gab es Punsch und Bratwurst – wie auf einem kleinen Weihnachtsmarkt.
Vor dem Neubau gab es Punsch und Bratwurst – wie auf einem kleinen Weihnachtsmarkt. (Foto: Anne-Marie Maaß)

Bei den neugierigen Besuchern kam der erste Eindruck gut an. Von Detailfragen, etwa zum künftigen Fußbodenbelag, bis hin zur Frage nach der aktuell angespannten Parkplatzsituation zeigten sie viel Interesse. Im Aufbau des Gebäudes fielen vor allem die eher weitläufigen und breiten Flure selbst den Laien auf. Etwas, was auch bei den Mitarbeiterführungen, die bereits am Vormittag stattfanden, immer wieder angesprochen wurde und künftig wohl den größten Unterschied zum eher beengten Altbau nebenan darstellt.

Breite Flure fallen auf

Über all das positive Feedback freute sich auch Chefarzt Frank Büchner, der selbst Führungen durchführte. Er konnte dabei auch viele ehemalige Angestellte begrüßen, die es sich nicht nehmen ließen, auch als Rentner in ganzen Gruppen den Krankenhausneubau in Augenschein zu nehmen. „Wir freuen uns sehr über das große Interesse und zeigen gerne, was hier entsteht. Der Bau ist in enger Absprache mit uns entstanden und konzipiert worden, deshalb freuen wir uns auch jetzt schon sehr auf die neuen Arbeitsbedingungen“, so Büchner.

Ob es noch einmal einen Einblick während der Bauphase geben kann, steht derweil noch nicht fest. Dies werde jedoch bei immer mehr Gewerken, die nun hinzukommen, deutlich schwerer. Immerhin, der Eröffnungstermin rückt auch näher: Im Sommer 2024 soll der Neubau planmäßig bereits eingeweiht werden.