Auszeichnung

Wie Bugewitz den Titel Tourismusort nutzen will

Bugewitz / Lesedauer: 2 min

Das Prädikat sei Anerkennung und Verpflichtung zugleich, findet Bürgermeisterin Ruth Schiller. Daher sollen bald weitere Schritte folgen.
Veröffentlicht:22.01.2023, 12:05

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Dass die Gemeinde Bugewitz nun offiziell als Tourismusort anerkannt wurde, sei zwar eine große Ehre und Anerkennung für das bisher Geleistete, sagt Bürgermeisterin Ruth Schiller. Allerdings sei es auch eine Verpflichtung, weitere Schritte zu unternehmen, um dem Titel gerecht zu werden. Sie sei jedoch optimistisch, dass dies gelingen werde, denn schließlich habe die Gemeinde schon jetzt für Touristen einiges aufzuweisen.

Da wären unter anderem der Stadtbruch und die neue Fähre zwischen Kamp und Karnin. Nicht zu vergessen auch der Kulturverein Weitblick, der im vergangenen Jahr 20 Jahre alt geworden ist, und die legendären Konzerte mit Hans-Eckhardt Wenzel im Kamper Hafen sowie der rührige Hafenverein an sich. Zudem sei die Gemeinde gut an das Radwegenetz angebunden, habe drei gastronomische Einrichtungen, Ferienwohnungen und nicht zuletzt das NaturKulturHaus zu bieten.

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Mehr Übernachtungsmöglichkeiten für Radler

Aber es gibt auch schon einige Pläne für die Zukunft, sagt die Bürgermeisterin, an denen die Aktiven in der Gemeinde gemeinsam mit der Gemeindevertretung arbeiten. So soll eine barrierefreie Aussichtsplattform entstehen, und am bisherigen Aussichtsturm am Stadtbruch sollen der Parkplatz ausgebaut und Toiletten errichtet werden. Zudem müssten weitere Übernachtungsmöglichkeiten für Radfahrer in Angriff genommen werden.

Mit der Anerkennung als Tourismusort habe die Gemeinde Bugewitz nun auch die Möglichkeit, eine Kurabgabe einzuführen und diese für die Finanzierung touristischer Infrastruktur im Sinne der Gäste zu nutzen. Dabei sollte jedoch nichts übers Knie gebrochen werden, findet Ruth Schiller. Zumindest habe sie schon mal eine Idee von der Titelverleihung in Güstrow mitgebracht, wie man mit dieser Möglichkeit umgehen könnte. Statt nur plump die Urlauber abzukassieren, könnte es doch eine Karte geben, die zwar auch Geld kostete, aber doch einige Vergünstigungen innerhalb der Gemeinde bieten könnte. Aber darüber müsse zunächst gemeinsam nachgedacht werden.

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