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Berliner Christen feiern Ostern: Spontan–Taufe in Neukölln

Berlin / Lesedauer: 2 min

Mit Hoffnung auf ein Ende von Krieg und Not feiern die Christen in Berlin am Sonntag Ostern. „Ostern ist das Fest, an dem das Leuchten in die Welt kommt, das uns Hoffnung gibt“, gab Bischof Christian Stäblein vorab als Botschaft für die Feiertage aus.
Veröffentlicht:09.04.2023, 08:31

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Mit Hoffnung auf ein Ende von Krieg und Not feiern die Christen in Berlin am Sonntag Ostern. „Ostern ist das Fest, an dem das Leuchten in die Welt kommt, das uns Hoffnung gibt“, gab Bischof Christian Stäblein vorab als Botschaft für die Feiertage aus. Ganz ähnlich äußerte sich Erzbischof Heiner Koch: „Es gibt eine Hoffnung und einen Morgen für jeden Menschen. Wir sind auf dem Weg in die ewige Heimat. Das Größte in unserem Leben liegt für uns alle vor uns: Alles wird gut“, sagte der Katholik in einer vorab veröffentlichten Radio–Predigt.

Ostern ist der höchste christliche Feiertag. Er steht für die zentrale Botschaft des Christentums: die Auferstehung von den Toten. Besonders ist in diesem Jahr, dass Ostern, der muslimische Fastenmonat Ramadan und das jüdische Pessach sich terminlich teilweise überschneiden.

Traditionell werden an Ostern viele Menschen getauft und damit neu in die christliche Gemeinschaft aufgenommen. Das Berliner Segensbüro lud daher für Sonntag zu einer Spontan–Taufe ab 12.30 Uhr in die Neuköllner Genezarethkirche ein.

Doch was genau wird an Ostern eigentlich gefeiert?

KARFREITAG: Jesus wurde nach der Bibel in Jerusalem an ein Kreuz genagelt und starb. Um sich darauf zu besinnen, beten und fasten Christen. In weiten Teilen Deutschlands gilt etwa ein mehr oder weniger striktes Tanzverbot. Tanzt man dann beispielsweise in Baden–Württemberg in der Öffentlichkeit, kann es eine Buße von bis zu 1500 Euro geben. In einigen Dörfern auf den Philippinen schlagen sich Menschen sogar selbst an Kreuze — als Sühne für Sünden. Die katholische Kirche verurteilt das Ritual.

OSTERSONNTAG: Am dritten Tag nach dem Tod soll ein Engel das leere Grab Jesu gefunden haben. Nach christlicher Vorstellung ist er auferstanden. Darauf gründet sich der Glaube an ein Leben nach dem Tod. Ostereier etwa gelten schon seit ein paar Jahrhunderten als Symbol dafür — genauso auch Osterfeuer mit ihrem hellen Licht als Kontrast zur Dunkelheit. Ostersonntag ist jeweils der erste Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling.

OSTERMONTAG: Nach der Bibel trafen zwei Jünger den von den Toten auferstandenen Jesus, erkannten ihn aber zunächst nicht. In Anlehnung daran pilgern dann besonders im Süden Deutschlands einige Menschen.