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Britische Variante

Corona-Mutation in Brandenburg nachgewiesen

Potsdam / Lesedauer: 1 min

Die britische Mutation des Coronavirus hat nun auch das Land Brandenburg erreicht. Sie gilt als deutlich ansteckender.
Veröffentlicht:28.01.2021, 13:45

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Im Land Brandenburg ist erstmals die mutierte Variante B.1.1.7 des Coronavirus nachgewiesen worden. Die Mutation sei bei einem Mann aus dem Kreis Spree-Neiße festgestellt worden, teilte das Gesundheitsministerium in Potsdam am Donnerstag mit. Er befindet sich seit dem 26. Januar 2021 in Isolation. Bei der Variante handele es sich um die britische Mutation.

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Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher erklärte: „Es war nur eine Frage der Zeit, bis die britische oder südafrikanische Corona-Mutante auch in Brandenburg nachgewiesen wird.” Jetzt komme es darauf an, dass alle Kontakte der infizierten Person so schnell wie möglich ermittelt werden und umgehend in Quarantäne kommen. „Die vor allem in England verbreitete Corona-Variante B.1.1.7 ist nach aktuellem Erkenntnisstand deutlich ansteckender. Das gefährdet die sich jetzt langsam einstellenden Erfolge beim Eindämmen des Coronavirus”, so Nonnemacher.

Spree-Neiße Landrat Harald Altekrüger bittet die Bürgerinnen und Bürger besonnen zu reagieren: „Unser Gesundheitsamt hat sofort die Kontaktnachverfolgung aufgenommen und wird unverzüglich alle Kontaktpersonen testen und isolieren.“