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Klinikum Zehlendorf: Vorbereitung auf Bombenentschärfung

Berlin / Lesedauer: 1 min

Die am Montag geplante Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Berlin–Zehlendorf hat auch für das Helios Klinikum Emil von Behring und seine Patienten Konsequenzen. „Da sich unser Klinikum mit einzelnen Gebäudeteilen knapp innerhalb des Sperrkreises befindet, werden wir diese Bereiche am frühen Montagmorgen geordnet evakuieren“, sagte Sprecher Christoph Kolbe am Sonntag auf dpa–Anfrage.
Veröffentlicht:19.03.2023, 16:07

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Die am Montag geplante Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Berlin–Zehlendorf hat auch für das Helios Klinikum Emil von Behring und seine Patienten Konsequenzen. „Da sich unser Klinikum mit einzelnen Gebäudeteilen knapp innerhalb des Sperrkreises befindet, werden wir diese Bereiche am frühen Montagmorgen geordnet evakuieren“, sagte Sprecher Christoph Kolbe am Sonntag auf dpa–Anfrage. „Wir sind darauf gut vorbereitet und greifen in solchen Fällen auf entsprechende Maßnahmenkataloge zurück.“

Die sichere Versorgung der Patientinnen und Patienten stehe im Zentrum aller Maßnahmen. Menschen, die in Gebäudeteilen innerhalb des Sperrkreises untergebracht seien, könnten in andere Gebäudeteile verlegt werden. Darüber prüfe die Klinik, ob vereinzelt Patienten, deren Klinikaufenthalt am Montag geendet hätte, bereits am Sonntag oder Montagmorgen entlassen werden könnten. „Unser Notfallzentrum und unsere Intensivstation befinden sich außerhalb des Evakuierungsradius“, fügte Kolbe hinzu.

Die 500 Kilogramm schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg war am Freitagnachmittag bei Straßenarbeiten in der Berlepschstraße/Ecke Dallwitzstraße im Erdreich entdeckt worden. Während der Entschärfung am Montag müssen in einem Umkreis von 500 Metern vom Fundort Anwohner ihre Wohnungen und Gewerbetreibende ihre Räumlichkeiten verlassen. Von Einschränkungen betroffen sind auch Schulen, Buslinien und die S–Bahn.