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Brandenburger Kommunen werden weniger Flüchtlinge aufnehmen als geplant

Potsdam / Lesedauer: 1 min

Die Brandenburger Kommunen werden in diesem Jahr voraussichtlich weniger Flüchtlinge aufnehmen als ursprünglich geplant. 
Veröffentlicht:04.08.2023, 16:57

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Die Brandenburger Kommunen werden in diesem Jahr voraussichtlich weniger Flüchtlinge aufnehmen als ursprünglich geplant. „So müssen die Kommunen in diesem Jahr voraussichtlich insgesamt 19.253 Geflüchtete aufnehmen und unterbringen“, hieß es in einer Mitteilung des Integrationsministeriums vom Freitag. Das bisherige Aufnahmesoll lag demnach bei knapp 26.000. Integrationsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hatte diesen Schritt schon am Anfang der Woche angedeutet.

Knapp 10.000 Menschen in diesem Jahr

Die Kommunen „mussten zudem deutlich weniger Geflüchtete unterbringen, als zu Beginn des Jahres noch zu erwarten war“, sagte Nonnemacher. Aus diesem Grund wurde das Aufnahmesoll reduziert.

In diesem Jahr sind in Brandenburg nach Angaben des Innenministeriums bisher fast 10.000 Geflüchtete aufgenommen worden. Dabei handelt es sich um rund 3000 Flüchtlinge aus der Ukraine, die zum größten Teil direkt in Städten und Gemeinden aufgenommen wurden, sowie um 7000 sonstige Menschen, die Asyl beantragt haben.

Im bisherigen Rekordjahr 2022 wurden fast 39.000 Menschen gezählt, die aufgenommen wurden. Seit Juli bleiben Asylsuchende ohne Bleibeperspektive in Brandenburg zur größeren Entlastung von Städten und Gemeinden länger in der Erstaufnahme.

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