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Polizeieinsatz

Schon wieder Zugstillstand Richtung Ostsee

Bernau / Lesedauer: 1 min

Die Bundespolizei musste einen Regionalzug wegen eines auffälligen Menschens stoppen. Vom Stillstand betroffen ist auch der RE 3 nach Stralsund.
Veröffentlicht:14.07.2023, 13:36

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Wegen einer psychisch auffälligen Person an Bord hat die Bundespolizei einen Regionalzug im Bahnhof Bernau bei Berlin gestoppt. Die auffällige Person sei am Freitagvormittag gegen 11 Uhr von einem Zeugen gemeldet und dann von Beamten im Bahnhof Bernau in dem Zug in Gewahrsam genommen worden, teilte eine Sprecherin der Bundespolizeidirektion Berlin auf Anfrage mit. Zuerst hatte die „Märkische Oderzeitung“ berichtet.

Zugverkehr unterbrochen

Der Zugverkehr sei unterbrochen, weil die Einsatzmaßnahmen noch liefen, so die Sprecherin. Betroffen waren nach Angaben der Deutschen Bahn die S–Bahn–Linie 2 zwischen Zepernick und Bernau sowie die Regionalbahn–Linien RB 24 (Eberswalde–Flughafen BER), RE 3 (Stralsund–Wittenberg) und RE66 (Stettin–Berlin).

Erst am Dienstag war ein Zug (RE 5) auf der Strecke von Stralsund nach Berlin evakuiert worden. 350 Passagiere mussten in einen anderen Zug umsteigen. Am Sonntag ist in Brandenburg ebenfalls ein RE 5 wegen eines technischen Defekts ausgefallen. Bei Temperaturen von mehr als 30 Grad steigen einige Fahrgäste letztlich aus und befanden sich auf den Gleisen – eine lebensgefährliche Situation, wie die Deutsche Bahn attestierte.