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Tierschutzbeauftragte will Kastrationspflicht auch für Privat-Katzen

Potsdam/Jessen / Lesedauer: 1 min

Aufgrund ihrer unkontrollierten Vermehrung werde die Zahl streunender Katzen immer größer. Deshalb sollen nicht nur Straßenkatzen behandelt werden.
Veröffentlicht:21.10.2023, 09:02

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Brandenburgs Tierschutzbeauftragte Anne Zinke fordert die Kastration von Straßenkatzen wie auch Freigänger-Katzen aus Privathaushalten. Aufgrund ihrer unkontrollierten Vermehrung werde die Zahl streunender Katzen immer größer. „Eine flächendeckende Kastration für Freigänger-Katzen privater Halterinnen und Halter ist notwendig und längst überfällig“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

Eine solche Pflicht einzuführen, sei zwar Sache der Kommunen. Paragraf 13b des Tierschutzgesetzes ermächtige allerdings auch die Landesregierungen, zum Schutz freilebender Katzen in einzelnen Gebieten bestimmte Maßnahmen einzuführen. Diese Ermächtigung können die Länder auf die Landkreise und kreisfreien Städte übertragen ‐ und ein entsprechender Entwurf zur Änderung der Tierschutzzuständigkeitsverordnung sei derzeit in Abstimmung. Es ist also denkbar, dass bald flächendeckende Kastrationsverordnungen in ganzen Landkreisen möglich sind.