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Agentur für Arbeit

Weniger Menschen in Brandenburg arbeitslos als im Februar

Berlin / Lesedauer: 1 min

Die Arbeitslosigkeit sinkt. Zugleich klagen Unternehmen in Brandenburg, kein geeignetes Personal zu finden. Bedarf gibt es vor allem in der Branche der Elektromobilität.
Veröffentlicht:31.03.2023, 10:18

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In Brandenburg ist die Zahl der Arbeitslosen im März gesunken. Zuletzt waren 80.138 Menschen in dem Bundesland arbeitslos gemeldet, wie die zuständige Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Freitag mitteilte. Das waren 1250 weniger als im Februar, aber 6770 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag bei 6,0 Prozent — im Vergleich zu 5,5 Prozent im März 2022. Im Februar lag sie bei 6,1 Prozent.

Laut der Regionaldirektion waren in Brandenburg im Januar 876.900 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 5000 mehr als ein Jahr zuvor. Mit dieser Steigerung von 0,6 Prozent liege die Region aber unter dem bundesweiten Durchschnitt von 1,2 Prozent, teilte die Regionaldirektion mit.

25.751 Stellen waren im März in Brandenburg frei — rund 2500 weniger als ein Jahr zuvor.

Der Jobmarkt ist in dem Bundesland nach Darstellung der Vereinigung der Unternehmensverbände weitgehend leer gefegt: Geeignete Bewerberinnen und Bewerber seien oft nur noch schwer zu finden. Die Vereinigung teilte am Freitag weiter mit, vor allem die Branche Elektromobilität in Brandenburg wachse weiter und habe Personalbedarf.

Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) verwies auf veränderte Anforderungen in der Arbeitswelt, die der digitale, demografische und ökologische Wandel auslöse. „Brandenburg braucht Beschäftigte und Unternehmen, die sich aktiv den Veränderungen stellen, die sich aus der umfassenden Transformation der Wirtschaft ergeben. Oftmals fällt hier der Einstieg schwer.“ Das Zukunftszentrum Brandenburg könne hier kostenfreie Qualifizierungsangebote bieten.