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200 Besucher bei „Hells Angels“-Beerdigung in Vorpommern

Demmin / Lesedauer: 1 min

Etwa 200 Gäste aus ganz Deutschland reisten zu der Beerdigung eines Mitglieds der „Hells Angels“ nach Vorpommern.
Veröffentlicht:24.02.2023, 18:51

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Am Freitagnachmittag erlebten die Demminer eine Menge Polizeifahrzeuge in ihrer Hansestadt. Anlass war die Urnenbeisetzung eines Mitglieds des Motorrradclubs „Hells Angels“ auf dem Friedhof in der Jarmener Straße.

Nach Polizeiangaben war eine mittlere zweistellige Zahl an Polizeikräften im Einsatz. Sie regelten etwa den Verkehr. „Es gab keinerlei Störungen, die Veranstaltungen verliefen ohne Zwischenfälle“, erklärte ein Sprecher der Polizei. Die Beerdigung begann mit einer Trauerfeier in Greifswald und endete dann mit der Urnenbeisetzung auf dem Demminer Friedhof. Die rund 200 Teilnehmer waren laut Polizei aus dem gesamten Bundesgebiet angereist. 

Von Polizeiaufgebot überrascht

In der Tat parkten vor dem Friedhof zahlreiche hochmotorisierte Luxusautos der Marken BMW und Mercedes mit Berliner Kennzeichen. Meist stiegen sehr kräftige Männer mit auffallenden Tattoos aus den Autos. Fotos der Veranstaltung oder vom Grab ließen sie nicht zu. Man wolle hier in aller Ruhe ein Mitglied der Hells Angels zu Grabe tragen, hieß es.

Einer der Trauergäste sagte dem Nordkurier: „Der Verstorbene war nicht kriminell und nicht vorbestraft. Das große Polizeiaufgebot hat uns alle überrascht.“