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Jugendsozialarbeit

Gibt es Fördermittel für den neuen Streetworker?

Altentreptow / Lesedauer: 1 min

Noch vor Weihnachten hatte die Stadt Altentreptow angekündigt, dass der neue Streetworker seinen Dienst zum 1. März antreten soll. Doch ganz so schnell geht es dann doch nicht. 
Veröffentlicht:10.02.2024, 07:00

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Die Stadtvertretung hatte sich geschlossen dafür ausgesprochen, dass Altentreptow einen Streetworker bekommen soll. Denn die Jugendlichen wünschen sich nach eigener Aussage einen festen Ansprechpartner, an den sich die mit ihren persönlichen Anliegen und Problemen wenden können. 

Direkt bei der Stadt angestellt

Entgegen den ursprünglichen Vorstellungen soll der Jugendsozialarbeiter aber nicht über einen freien Träger der Jugendhilfe, sondern direkt bei der Stadt angestellt werden. Im Gegenzug haben sich das Kreisdiakonische Werk Greifswald e.V. und das Sozialwerk der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Malchin-Teterow e.V. als Partner bereiterklärt, die fachliche Begleitung zu übernehmen.

Eigentlich hatte die Verwaltung geplant, den neuen Mitarbeiter zum 1. März einstellen zu können. Aber dieser Termin lässt sich mit ziemlicher Sicherheit nicht halten. Denn bevor eine Ausschreibung auf den Weg gebracht werden kann, muss die Finanzierung geklärt sein. Der Landkreis hatte der Stadt zwar in Aussicht gestellt, dass 75 Prozent der anfallenden Personalkosten über das „ESF Plus Programm 2021-2027 M-V“ für das Haushaltsjahr 2024 gefördert werden können.

Doch ob der Antrag der Stadt vom zuständigen Jugendhilfeausschuss wirklich bewilligt wird, steht aktuell noch aus. Bürgermeisterin Claudia Ellgoth zeigte sich im jüngsten Sozialausschuss optimistisch, was die erhoffte Förderung betrifft. „Wir haben gute Chancen, das Geld zu bekommen. Unser Antrag steht bei der nächsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses zur Abstimmung auf der Tagesordnung“, kündigte Ellgoth an. Das Gremium tagt jedoch erst wieder am 29. Februar.

Falls es grünes Licht für die Förderung geben sollte, bleibt für die Stadt bei den jährlich veranschlagten Personalkosten von 65.362 Euro, ein Eigenanteil von 16.340,50 Euro übrig, hinzu kommen Sachkosten in Höhe von 9800 Euro. Somit werden im diesjährigen Haushalt 26.140,50 Euro eingestellt.