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Massensuizid

Vertreter der AfD legen Kranz nicht am 8. Mai nieder

Demmin / Lesedauer: 1 min

Zum Gedenken an die Opfer des Massensuizids vor 78 Jahren legten AfD–Vertreter einen Kranz nieder. An dem Tag der Befreiung wollen sie sich hingegen nicht beteiligen.
Veröffentlicht:01.05.2023, 14:19

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Mit einem Trauergesteck gedachten Vertreter der AfD–Stadtfraktion, wie Anne Siemonsmeier und der AfD–Landtagsabgeordnete Enrico Schult, am Wochenende der Opfer des Massensuizids vor 78 Jahren. „Gerade in der heutigen Zeit müssen wir die Erinnerung an diese furchtbaren Ereignisse wachhalten, um daraus Lehren für die Zukunft zu ziehen“, betont Schult.

Am 8. Mai ist AfD nicht dabei

An dieses für Demmin singuläre Ereignis müsse gesondert erinnert werden, „das sind wir den Opfern schuldig und das würden wir uns ebenfalls von der Stadt Demmin wünschen.“ An der Kranzniederlegung zum Tag des Kriegsendes am 8. Mai werden sich Vertreter der AfD nicht beteiligen, teilt Schult mit, „auch um den Vereinfachern von rechts und links nicht ihre Bühne zu bieten.“ Die AfD könne nur mahnen, es nicht erneut zu einem Krieg zwischen Deutschland und Russland kommen zu lassen.

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