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Denkmalschutz

Stadt hofft auf Fördermittel für marode Friedhofsmauer

Altentreptow / Lesedauer: 1 min

Die historische Backsteinmauer vom Altentreptower Friedhof soll in diesem Jahr saniert werden. Doch aus der eigenen Haushaltskasse lässt sich dieses Vorhaben nicht stemmen. 
Veröffentlicht:12.02.2024, 07:07

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Obwohl der Haushaltsplan für 2024 bislang nicht vorliegt, steht jetzt schon fest, dass sich die Instandsetzung der Friedhofsmauer in Altentreptow als Investitionsmaßnahme darin wiederfinden wird. Wie Bauamtsleiterin Hendrikje Kmietzyk im jüngsten Bauausschuss informierte, sei der Förderantrag für das 250.000 Euro teure Vorhaben fristgerecht eingereicht worden. Darin enthalten seien auch die Kosten für die benötigten Klinkersteine. 

Eigenanteil von 125.000 Euro

Über das Landesprogramm Denkmalpflege winkt eine 50-prozentige Förderung, sofern das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege in Schwerin den Antrag bewilligen sollte. Für die Stadt bleibt demnach ein Eigenanteil von 125.000 Euro übrig. „Die denkmalrechtliche Genehmigung wurde bereits erteilt. Ende Februar soll eine erste Vorauswahl über die geförderten Projekte getroffen werden. Wenn es klappt, liegt der Förderbescheid voraussichtlich bis Mai vor“, erklärte Kmietzyk. Danach soll dann umgehend die Ausschreibung für die Gewerke auf den Weg gebracht werden. 

Drei Bauabschnitte

Nach den Planungen des Architekten wird die Sanierung in drei Bauabschnitten erfolgen. Die sechs Linden, die entlang der Mauer stehen, sollen schon in den nächsten Tagen abgenommen werden. Die vorgeschriebenen Ersatzpflanzungen sind für den Herbst geplant, kündigte Bürgermeisterin Claudia Ellgoth an.