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Änderung im Steuergesetz

Muss das Amt ab 2025 Umsatzsteuer zahlen?

Altentreptow / Lesedauer: 1 min

Ab 2025 sind Kommunen verpflichtet, auf all jene Leistungen Umsatzsteuer aufzuschlagen, die genauso gut von privaten Anbietern erbracht werden können. Doch es gibt Ausnahmen.
Veröffentlicht:12.02.2024, 13:00

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Es war eine Nachricht, die im jüngsten Amtsausschuss für Erleichterung sorgte: Das Amt Treptower Tollensewinkel wird aller Voraussicht nach ab dem 1. Januar 2025 keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen müssen. Anhand des Haushaltsjahres 2021 seien alle infrage kommenden Einnahmen für das Amt geprüft worden. Unter anderem wären die Erträge aus der Sporthallennutzung durch die Vereine und der Stromeinspeisung aus der Photovoltaik-Anlage von der Umsatzsteuerpflicht betroffen. 

Grenzbetrag wird nicht überschritten

„Wir überschreiten damit nicht die Kleinunternehmergrenze von 22.000 Euro. Deswegen müssen wir nach jetzigem Stand in Rechnungen und Verträgen auch keine Umsatzsteuer ausweisen, sondern nur jährlich eine Umsatzsteuererklärung beim Finanzamt abgeben, in denen die erzielten Umsätze als Kleinunternehmer erklärt werden“, stellte die Fachgebietsleiterin für Finanzen, Silvana Knebler klar. 

Haushaltszahlen überprüfen

Unabhängig davon will sich die Verwaltung im Laufe dieses Jahres die Haushaltszahlen für das vergangene Jahr ansehen und prüfen, ob die Einnahmen auch in 2023 unter der vorgeschriebenen Kleinunternehmergrenze liegen. Sollte dies wider Erwarten nicht der Fall sein, erfolgt ein Wechsel zur Regelbesteuerung - inklusive finanzieller Auswirkungen für das Amt.