StartseiteRegionalMecklenburg-Vorpommern„Tiere gucken” im Zoo Rostock wird immer teurer

Preiserhöhungen

„Tiere gucken” im Zoo Rostock wird immer teurer

Rostock / Lesedauer: 2 min

In den Zoo gehen war noch nie billig – aber die neuen Preise in Rostock lassen schon schlucken. Die Direktorin rechtfertigt die neuen Preise.
Veröffentlicht:15.11.2022, 13:23

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Die gute Nachricht vorab: Die Eintrittspreise für Kinder im Zoo Rostock bleiben stabil. Ansonsten wird das Vergnügen ab dem 1. Januar 2023 teurer, wie der Zoo am Dienstag mitteilte.

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Zusammen mit dem Aufsichtsrat wurden folgende neue Eintrittspreise beschlossen: Der Preis für Tagestickets für Erwachsene steigt von bisher 17,50 Euro auf 20,50 Euro in der Nebensaison, gelten also von Oktober bis März. Sogar 23,50 Euro soll der Eintritt in der Hauptsaison von April bis September kosten.

Die Jahreskarten für Erwachsene kosten künftig 70 Euro (bisher 63 Euro). Die Familienjahreskarte erhöht sich auf 160 Euro (bisher 147 Euro), hier zählen unbegrenzt alle Kinder mit, die im jeweiligen Haushalt leben. Tickets für Kinder sind von der Preisanpassung ausgenommen. Der Tageseintrittspreis für Kinder bleibt bei 10 Euro, auch die Jahreskarte für Kinder kostet nach Zooangaben weiterhin 26,50 Euro.

Höhere Preise auch für höhere Löhne

„Die allgemeinen Preisentwicklungen konfrontieren uns als Zoo mit nie dagewesenen Herausforderungen“, sagt Zoodirektorin Antje Angeli. „So müssen auch wir leider den steigenden Energie- und Verbraucherkosten mit einer Preisanpassung unserer Tickets begegnen. Auch gestiegene Lohnkosten spiegeln sich in der Erhöhung unserer Eintrittspreise wider.“

Der Zoo rechtfertigt die Preiserhöhungen vor allem mit den gestiegenen Betriebskosten und der Versorgung des „seltenen und teils hochbedrohten Tierbestandes”.

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Nach Angaben des Zoos soll ein „beträchtlicher” Teil der zu erwartenden Mehreinnahmen für die Löhne und Gehälter seiner Belegschaft verwendet werden. „Wir bewerten die Löhne und Gehälter unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neu und schaffen eine adäquate Lohnstruktur. Ein Schritt, der längst notwendig war. Es ist für uns wichtig, als Arbeitgeber weiterhin attraktiv zu bleiben“, so die Zoodirektorin Angeli abschließend.