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Vorpommern–Greifswald

15 mutmaßlich illegale Einwanderer bei Bröllin aufgegriffen

Pasewalk / Lesedauer: 1 min

Die Bundespolizei hat im Landkreis Vorpommern–Greifswald 15 mutmaßlich illegale Einwanderer aufgegriffen. Acht von ihnen seien am Donnerstagmorgen zu Fuß auf der Kreisstraße 29 zwischen Pasewalk und Bröllin unterwegs gewesen, teilte die Bundespolizei am Freitag mit.
Veröffentlicht:01.09.2023, 15:49

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Die Bundespolizei hat im Landkreis Vorpommern–Greifswald 15 mutmaßlich illegale Einwanderer aufgegriffen. Acht von ihnen seien am Donnerstagmorgen zu Fuß auf der Kreisstraße 29 zwischen Pasewalk und Bröllin unterwegs gewesen, teilte die Bundespolizei am Freitag mit. Bei einer Kontrolle konnten die Menschen den Angaben zufolge keine Ausweise vorweisen, die ihren Aufenthalt legitimieren. Weil sie auf weitere Einwanderer im Umkreis hinwiesen, habe sich die Polizei mit einem Hubschrauber auf die Suche gemacht und schließlich weitere sieben Personen entdeckt.

Die Flüchtlinge stammen aus Syrien und dem Jemen und wollen alle einen Asylantrag stellen. Sie seien in die Erstaufnahmeeinrichtung Stern–Buchholz in Schwerin gebracht worden. Bei ihrer Vernehmung gaben sie an, dass sie auf der Ladefläche eines Transporters eingeschleust worden seien. Ihre Reiseroute lief nach ihren Angaben über die Türkei, Bulgarien, Serbien, Ungarn, Slowenien und Polen bis nach Deutschland.

Bereits am Mittwoch hatte die Bundespolizei in Löcknitz (Landkreis Vorpommern–Greifswald) 13 Syrer entdeckt, die unerlaubt eingereist sein sollen. Sie gaben an, über die sogenannte Balkanroute gekommen zu sein und ebenfalls mit einem weißen Transporter eingeschleust worden zu sein.