Wetter

Der Frühling überrascht Teile von MV mit Schnee

Neubrandenburg / Lesedauer: 2 min

Während alle gespannt auf den Frühling und die damit für gewöhnlich steigenden Temperaturen warten, überrascht die Natur am Montag mancherorts mit einer Schneelandschaft.
Veröffentlicht:06.03.2023, 09:58

Von:
  • Author ImageLisa Gutzat
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Der Frühlingsanfang ist in der Seenplatte anders gestartet als sich einige erhofft haben. Wer heute Morgen aus dem Fenster schaute, konnte nämlich statt sprießenden Frühblühern und Knospen an den Bäumen nur eine weiße Schneelandschaft sehen.

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So sah es am Montagmorgen in Klein Trebbow bei Neustrelitz aus. (Foto: Ulrich Krieger)

Nach Angaben des Diplom–Meteorologen Dominik Jung sorgt eine Luftmassengrenze zwischen Dienstag und Donnerstag für Schneechaos, danach folgt starker Regen mit Hochwassergefahr. Im Norden und Osten von Deutschland könne es demnach einzelne Schneeschauer geben. Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert Tiefdruckeinfluss und kühle Luft, die das Wettergeschehen beeinflussen. Am Dienstag ziehe demnach ein Sturmtief über Dänemark und sorge für windiges Wetter in Mecklenburg-Vorpommern.

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Neubrandenburg hat nur ein bisschen Schnee abbekommen. (Foto: Mirko Hertrich)

Frost, Glätte und Schnee

Heute Vormittag gibt es nach Angaben des Deutschen Wetterdienst zunächst noch leichten Frost und Glätte, doch das soll sich im Verlaufe des Tages mildern. Ab der zweiten Nachthälfte erst in Mecklenburg, später auch in Vorpommern kommt es gebietsweise zu Schneefall mit ein bis vier Zentimetern Neuschnee sowie vorübergehender Glättegefahr, heißt es vom Deutschen Wetterdienst. Ab Montagabend bis Dienstagmorgen gebe es dann erneut gebietsweise Frost mit Tiefstwerten zwischen 0 und —3 Grad Celsius.

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Waren verwandelte sich noch mal in ein Winter Wonderland. (Foto: Michael Grote)
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An den Schnee müssen sich auch die Möwen an der Müritz erst wieder gewöhnen. (Foto: Michael Grote)

Ab dem frühen Dienstagmorgen herrschen zunächst im Küstenumfeld Windböen, die aus südwestlicher Richtung kommen, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilt. Am Dienstag komme es dann im Binnenland und an der Vorpommerschen Küste zu Wind– und Sturmböen aus dem Südwesten bis Westen zwischen 60 und 75 Kilometer pro Stunde.

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Auch am Jabelschen See ging es am Montag sehr idyllisch zu. (Foto: Miriam Brümmer)
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In Klein Trebbow bei Neustrelitz sind selbst diese Vögel eingeschneit. (Foto: Ulrich Krieger)

Von der Mecklenburgischen Küste bis Rügen sowie lokal im nördlichen Binnenland gibt es sogar Sturmböen bis zu 85 Kilometer pro Stunde, von der Kühlung über den Darß bis nach Nordrügen ziehen ebenfalls einzelne schwere Sturmböen bis zu 100 Kilometer pro Stunde. Der Wund soll nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes gegen Abend erst im Binnenland, und in der Nacht dann auch an der See abnehmen.