StartseiteRegionalMecklenburg-VorpommernDer Nordkurier fordert ein Fischbrötchen-Emoji für den Norden!

Weltfischbrötchentag

Der Nordkurier fordert ein Fischbrötchen-Emoji für den Norden!

Neubrandenburg / Lesedauer: 3 min

Am Samstag ist es wieder soweit. Der Weltfischbrötchentag steht ins Haus. Der Nordkurier träumt seit langem von einem Fischbrötchen–Emoji, doch geht das? 
Veröffentlicht:06.05.2023, 07:33

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Bismarckhering, Zwiebelringe und Remoulade zwischen zwei krossen Brötchenhälften — wer kann da schon widerstehen? Das Fischbrötchen gehört seit jeher zu den beliebtesten Snacks im Norden Deutschlands. Um ihm am 6. Mai, dem Tag des Fischbrötchens, die nötige Ehre zu erweisen, fordert der Nordkurier schon seit längerem ein Fischbrötchen–Emoji. 

Jede Menge Leckereien 

An diesem Samstag wird bereits zum 13. Mal der „Tag des Fischbrötchens“ gefeiert. Entlang der Ostseeküste wird das unter anderem mit Shantychören, Fahrradtouren, Livemusik, Kinder–Programmen, Aktionen von Street–Art–Künstlern und vielen Imbiss–Ständen mit Fischbrötchen gefeiert. Da wird es viel zu kosten geben, denn inzwischen haben sich findige Gastronomen und Fischhändler eine Vielzahl von Variationen ausgedacht. So gibt es den beliebten Snack auch mit Brathering, Rollmops, Sprotten oder Lachs, mit gebackenem Fischfilet oder einer Fischfrikadelle. Welches Fischbrötchen davon das Beste ist, darüber lässt sich wohl streiten.

Fischbrötchen–Emoji

Die Mecklenburgerin Rowena Riemer wiederum hatte eine klare Antwort: Backfisch! Und bitte mit Remoulade. Als Praktikantin in der Grafikabteilung des Nordkurier hatte sie 2022 zudem unser schönes Emoji gestaltet, das es vielleicht irgendwann auch in die Smartphones schaffen könnte. Denn der Norden hat sich sein Fischbrötchen als Heimat–Emoji einfach verdient. Burger, Tortilla, Pizza, Nudeln, Döner und sogar ein Schweizer Käsefondue: Diese Emojis gibt es schon, und dazwischen ist noch genug Platz für das Fischbrötchen, das nahrhaft und identitätsstiftend zugleich ist.

Ein Konsortium wacht über die Emojis

Damit aus einem digitalen Bildchen ein richtiges Emoji wird, muss die Idee das sogenannte Unicode–Konsortium in Kalifornien überzeugen. Es führt die Oberaufsicht über den Unicode–Standard, der festlegt, wie Schriften und Zeichen elektronisch gespeichert werden. Zu diesem Konsortium gehören gewichtige Internetkonzerne wie Google, Apple, Meta, Microsoft, IBM, Oracle, Netflix, Adobe oder SAP, die für ihren Platz einen Mitgliedsbeitrag zahlen. Etwa jährlich veröffentlicht Unicode eine neue Zeichentabelle, zu der seit 2010 auch Emoji gehören. Diese wandern dann mit der Zeit auf die Geräte und in die Betriebssysteme der verschiedenen Hersteller und sind dann auch in Messengern wie WhatsApp, iMessage, Telegram, Signal oder Facebook verfügbar. Wer ein neues Emoji einreichen will, muss einen umfangreichen Antrag ausfüllen.

So wie hier von unserer ehemaligen Grafik-Praktikantin Rowena Riemer gestaltet, könnte das Fischbrötchen-Emoji aussehen.
So wie hier von unserer ehemaligen Grafik-Praktikantin Rowena Riemer gestaltet, könnte das Fischbrötchen-Emoji aussehen. (Foto: Rowena Riemer)

Ein Geschenk für den Norden — vom Nordkurier

Nahrungsmittel haben es bei der Aufnahme in die offiziellen Reihen der Emojis erfahrungsgemäß auch einfacher, als beispielsweise Gebäude. Je nach dem, wie gut nun unser Vorschlag bei den Lesern ankommt, wird sich auch der Nordkurier um einen Antrag bemühen. Als Geschenk für alle Liebhaber im Norden und alle anderen Freunde des Fischbrötchens da draußen.