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Zoo Rostock

Eisbären genießen das Winterwetter

Rostock / Lesedauer: 1 min

Schnee und Eis – genau das richtige Wetter für Polarbären. Herumtollen tun sie dennoch nicht. Für die Pinguine gibt es sogar Probleme. Und was machen Tiere aus der afrikanischen Steppe?
Veröffentlicht:11.02.2021, 13:30
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Die meisten Tiere im Rostocker Zoo kommen laut Zoo-Direktor Udo Nagel mit dem Winterwetter gut zurecht. Insbesondere für die Eisbären sei es gerade das Wetter, das ihrem Naturell am nächsten komme, sagte Nagel am Donnerstag der dpa. Sie seien aktuell in einer Ruhephase und hätten sich richtig Speck angefressen. „Sie stehen da und finden das Wetter gut. Aber herumtollen tun sie nicht.”

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Bei den anderen Tieren sei weniger die Kälte das Problem. Auch die Tiere, die beispielsweise in der afrikanischen Steppe beheimatet sind, könnten gut mit Minusgraden umgehen. Gefahr könnte aber ohne menschliches Eingreifen bei Glätte und zugefrorenen Teichen drohen. So könnten Humboldt-Pinguine unter eine geschlossene Eisdecke geraten und ertrinken. Denn diese Pinguine kennen in ihrem natürlichen Lebensraum kein Eis. „Aber da passen wir auf”, so Nagel. Die Pinguine würden in einem solchen Fall frühzeitig vom Teich weggebracht.

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„Es ist eine herrliche Winterlandschaft”, sagte Nagel und bedauerte gleichzeitig, dass wegen der Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise keine Besucher in den Zoo dürfen. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Pandemie einen Besucherrückgang von knapp zehn Prozent verursacht. Es kamen mit rund 589.000 etwa 63.000 weniger Besucher in Mecklenburg-Vorpommerns größten Tierpark.