StartseiteRegionalMecklenburg-VorpommernEisenbahner rät von Fahrten nach MV ab

Zugausfälle und Verspätungen

Eisenbahner rät von Fahrten nach MV ab

Berlin / Lesedauer: 2 min

Ein Mann aus der Bahnbranche beobachtet den Bahnverkehr in MV mit Interesse. Er empfiehlt, besser nicht mit dem Nahverkehr in die Mecklenburgische Seenplatte zu reisen.
Veröffentlicht:25.08.2023, 05:04

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Im Zusammenhang mit dem Bahn-Debakel vor allem im Nordosten Deutschlands meldet sich jetzt ein Eisenbahner zu Wort. Er habe unlängst dreieinhalb Stunden mit dem Zug von Berlin nach Neubrandenburg gebraucht, berichtet der Mann.

Das „tägliche Chaos mit Verspätungen und Zugausfällen“ bei der Deutschen Bahn sei ihm nicht fremd, sagt er. Er beobachte die mediale Berichterstattung mit großem Interesse. Er sei geprüfter Örtlicher Betriebsleiter und habe einige Zeit bei einem Eisenbahnverkehrsunternehmen im Güterverkehr gearbeitet. Seinen Kollegen habe er davon abgeraten, „die Mecklenburgische Seenplatte mit dem ÖPNV zu besuchen“. „Diese sind dann woanders hingereist.“

Züge am Rückreise-Wochenende gestrichen

Auf der Linie RE5 zwischen Stralsund und Berlin, die auch über Neustrelitz und Neubrandenburg führt, bahnt sich derweil das nächste Chaos-Wochenende an. Ausgerechnet am kommenden Wochenende, dem 26. und 27. August, an dem in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin die Sommerferien enden, streicht die Bahn tagsüber jeden zweiten Zug zwischen Oranienburg und Berlin-Südkreuz. Das meldet die Bahn auf ihren Baustelleninfos.

Am Montag und Dienstag, dem 28. und 29. August, ist das Teilstück dann tagsüber sogar auch für die Züge der Strecke RE5 aus und in Richtung Rostock gesperrt.

Die Fahrgäste sollen zwischen Oranienburg und Süd-Berlin auf S-Bahnen oder andere Verkehrsmittel umsteigen. Grund sind nach Angaben der Deutschen Bahn Arbeiten an den Anlagen der Leit- und Sicherheitstechnik.