StartseiteRegionalMecklenburg-VorpommernErneut Arbeiten an Peenebrücke: Folgen auch für Schiffe

Kreis Vorpommern–Greifswald

Erneut Arbeiten an Peenebrücke: Folgen auch für Schiffe

Wolgast / Lesedauer: 2 min

Arbeiten an der Klappbrücke in Wolgast beschäftigen schon länger immer wieder Reisende von und auf die Insel Usedom. Seit kurzem wird wieder gearbeitet — mit Folgen auch für den Schiffsverkehr.
Veröffentlicht:03.05.2023, 15:59

Artikel teilen:

Reisende müssen sich an der nördlichen Zufahrt auf die Insel Usedom wieder auf Verkehrseinschränkungen einstellen. Noch bis voraussichtlich 16. Mai ist wegen Arbeiten an der Klappbrücke in Wolgast nur eine der beiden Fahrbahnen für Autos frei. Eine Baustellenampel regelt den Verkehr. Weil die Brücke für voraussichtlich zwei Wochen nicht aufgeklappt werde, könnten zudem zumindest größere Schiffe die Stelle nicht passieren, teilte das zuständige Straßenbauamt am Mittwoch mit. Laut der Behörde werden neuer Korrosionsschutz aufgetragen und etwa ein neues Geländer auf Teilen der Brücke eingebaut.

Am Mittwoch — dem Tag nach Beginn der neuerlichen Arbeiten staute sich der Verkehr zeitweise vor allem in Richtung Wolgast. Die einspurige Verkehrsführung hatte in der Vergangenheit immer wieder für kilometerlange Staus in Wolgast und auf der Urlaubsinsel gesorgt. Weitere Sperrungen sind für dieses Jahr bereits angekündigt.

Die B111 ist von Norden und von der A20 die einzige Zufahrt zur zweitgrößten Insel Deutschlands. Von Süden können Fahrer über die B110 sowie die B109, Anklam und die Zecheriner Brücke rollen. Die 256 Meter lange Brücke in Wolgast stammt den Angaben zufolge aus dem Jahr 1996. Vor einigen Jahren waren Schäden festgestellt worden, die eine Instandsetzung für mehrere Millionen Euro erfordern.

Die komplette Instandsetzung soll erst nach Inbetriebnahme einer neuen Ortsumgehung um Wolgast herum fertiggestellt werden. Die Arbeiten für die neue Route haben bereits begonnen. Hierfür ist auch eine neue, größere Brücke geplant, die ohne Öffnungsmechanismus auskommt. Nach aktuellem Stand gehe man für 2028 von einer Fertigstellung der Umgehung aus, hieß es vom Landesamt für Straßenbau.