StartseiteRegionalMecklenburg-VorpommernErste 500 Menschen in MV haben zweite Corona-Impfung

Impfdosen

Erste 500 Menschen in MV haben zweite Corona-Impfung

Schwerin / Lesedauer: 2 min

Wie andere Bundesländer auch wird Mecklenburg-Vorpommern weniger Impfstoff von Biontech/Pfizer als zunächst geplant erhalten. Dafür geht es an anderer Stelle voran.
Veröffentlicht:19.01.2021, 16:38
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In Mecklenburg-Vorpommern haben zu Wochenbeginn die ersten 500 Menschen ihre zweite Impfung gegen Covid-19 erhalten. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) am Dienstag in Rostock berichtete, erfolgten die Impfungen am Montag in Schwerin und Rostock sowie im Landkreis Ludwigslust-Parchim.

Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums hat der vorübergehende Ausfall von Produktionskapazitäten beim Hersteller Biontech/Pfizer Auswirkungen auch auf Mecklenburg-Vorpommern. Ursprünglich sei geplant gewesen, dass das Land bis zum 15. Februar 73 125 Impfdosen erhält, nun werden es nur 53 625 Impfdosen sein. Die Zahl der Erstimpfungen müsse „etwas runtergefahren” werden, hieß es. Allerdings kalkuliere das Gesundheitsministerium weiter so, dass pro Fläschchen nur fünf und nicht sechs Impfdosen entnommen werden können, sagte ein Sprecher.

Moderna-Intervall dauert länger

Am Dienstag sind nach Angaben des Wirtschaftsressorts auch die nächsten 14 625 Impfdosen der Herstellers Biontech/Pfizer eingetroffen. In der kommenden Woche werde dann die nächste Lieferung des Impfstoffes der Firma Moderna erwartet. „Wir haben jetzt Klarheit und können die Impfkampagne für Mecklenburg-Vorpommern entsprechend anpassen”, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU).

Auch die Zweitimpfung der Menschen bleibe gewährleistet. Dabei war ursprünglich ein Impfintervall von mindestens 21 Tage angedacht. Nachdem mit dem Moderna-Impfstoff ein zweiter Impfstoff zur Verfügung stehe und hier ein Impfintervall von mindestens 28 Tagen vorgeschrieben ist, würden nun die Impfintervalle für beide Impfstoffe auf 28 Tage vereinheitlicht. „Die Harmonisierung erfolgte unter anderem, um das Termin- und Bestandsmanagement automatisiert und vereinheitlicht ablaufen zu lassen”, hieß es aus dem Ministerium. Bislang sind den Angaben zufolge mehr als 40 000 Menschen in Mecklenburg-Vorpommern geimpft.