StartseiteRegionalMecklenburg-VorpommernErste Kampfjets für Nato-Übung gelandet

„Air Defender 2023“

Erste Kampfjets für Nato-Übung gelandet

Hohn / Lesedauer: 1 min

Es ist die größte Verlegeübung von Luftstreitkräften seit Bestehen der Nato. Es soll viele Flüge über die Ostsee geben.
Veröffentlicht:01.06.2023, 17:15

Artikel teilen:

Für eine große Luftwaffenübung über Teilen Deutschlands sind die ersten ausländischen Kampfjets in Schleswig–Holstein eingetroffen. Acht Jets vom Typ F18 der US Navy seien bereits am Mittwoch auf dem Fliegerhorst Hohn bei Rendsburg gelandet, sagte ein Sprecher der Luftwaffe am Donnerstag. Weitere Maschinen sollen am Samstag landen, dann auch F16 aus den USA auf dem Fliegerhorst Jagel bei Schleswig.

Zeitweise Sperrungen für zivile Luftfahrt

Insgesamt werden bis Ende kommender Woche mehr als 70 Kampfjets aus anderen Ländern an beiden Standorten erwartet. Dazu seien während der Übung in Hohn und Jagel rund 1800 ausländische Soldaten, sagte der Sprecher. „Das Rückgrat wird hier liegen.“

An der Übung „Air Defender 2023“ vom 12. bis 23. Juni unter deutscher Führung sollen nach Luftwaffenangaben 25 Nationen mit 250 Flugzeugen und 10.000 Soldaten und Soldatinnen teilnehmen. Es ist die größte Verlegeübung von Luftstreitkräften seit Bestehen der Nato. Während der zweiwöchigen Operation sollen jeweils von Montag bis Freitag drei Lufträume zeitversetzt für die zivile Luftfahrt gesperrt werden. Die meisten Flüge könnten nach Angaben der Luftwaffe über der Nord– und Ostsee stattfinden.