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Vorpommern

Feuer im Wald: Vorbereitung auf große Brandübung

Torgelow / Lesedauer: 1 min

Bei langer Trockenheit gab es schon zweimal Großbrände auf einem Ex-Truppenübungsplatz in Westmecklenburg. Um für solche Einsätze besser gewappnet zu sein, wird ab Freitag geübt ‐ diesmal in Vorpommern.
Veröffentlicht:29.09.2023, 02:46

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In Mecklenburg-Vorpommern sind am Freitagnachmittag verstärkt Rettungs- und Katastrophenschutzfahrzeuge unterwegs. Anlass ist eine Großübung mit rund 900 Einsatzkräften, bei der am Wochenende in Vorpommern die Bekämpfung eines Waldbrandes in einem munitionsverseuchten Gebiet trainiert werden soll. Dafür wollen sich die Teilnehmer (ab 16.30 Uhr) in der Kaserne Jägerbrück im Torgelower Ortsteil Drögeheide (Vorpommern-Greifswald) sammeln. Die eigentliche Übung, zu der auch Landesinnenminister Christian Pegel (SPD) erwartet wird, soll am Samstag stattfinden.

Beteiligt sind unter anderem Feuerwehrleute aus Deutschland und der Nachbarregion in Polen, Technisches Hilfswerk, mehrere Landes- und Kreisbehörden und Bundeswehr, die den riesigen Truppenübungsplatz Jägerbrück betreibt. Hauptorganisator der Übung ist das Landesamt für zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz MV, das zum Innenministerium gehört.

Hintergrund der Übung sind die mit großem Aufwand bekämpften Brände bei Lübtheen (Ludwigslust-Parchim) sowie der Moor- und Waldbrand Göldenitz (Landkreis Rostock). Bei der Übung soll auch ein mobiles Feldlager errichtet werden, um Helfer so zu versorgen, dass ein 45 Stunden währender Rettungseinsatz durchhalten wird. Zudem soll die Koordination bei parallel auflaufenden Notfalleinsätzen geprobt werden. Jägerbrück war schon 2014 Schauplatz einer Großbrandübung.