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Fusion–Arzt: Wir sind medizinisch sehr gut aufgestellt

Lärz / Lesedauer: 1 min

Das seit Mittwoch in Lärz laufende Fusion–Festival ist nach Worten seines Ärztlichen Leiters Gernot Rücker auch medizinisch bestens für die mehrtägige Veranstaltung mit Zehntausenden Besuchern aufgestellt. Es gebe für eventuelle Notfälle auch acht Intensivbeobachtungsplätze und ein großes medizinisches Team mit insgesamt rund 400 Personen, darunter Ärzte, Psychologen, Pfleger und Drogenberater.
Veröffentlicht:29.06.2023, 15:14

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Das seit Mittwoch in Lärz laufende Fusion–Festival ist nach Worten seines Ärztlichen Leiters Gernot Rücker auch medizinisch bestens für die mehrtägige Veranstaltung mit Zehntausenden Besuchern aufgestellt. Es gebe für eventuelle Notfälle auch acht Intensivbeobachtungsplätze und ein großes medizinisches Team mit insgesamt rund 400 Personen, darunter Ärzte, Psychologen, Pfleger und Drogenberater. Der Drogenkonsum sei aber letztlich ein Nebenaspekt.

Mit Blick auf die Ecstasy–Pille „Blue Punisher“ sagte Rücker der Deutschen Presse–Agentur am Donnerstag, dass vor allem die hohe Dosierung das Problem sei. Eigentlich sei die Droge in der richtigen Dosierung steuerbar. Für das kindliche Gehirn seien aber grundsätzlich Psychomodulatoren wie auch Koffein, Nikotin oder Alkohol immer ungeeignet und immer schädlich. „Das ist Gift fürs Hirn“, sagte der Mediziner. Er gab zu bedenken, dass Ecstasy–Pillen täglich millionenfach in Deutschland im Umlauf seien. Das habe nichts mit dem Festival zu tun.

Das Techno– und Kultur–Festival in Lärz, einer Gemeinde im Kreis Mecklenburgische Seenplatte, startete am Mittwoch, bis Sonntag werden bis zu 70 000 meist jüngere Gäste erwartet. Nach dem Drogentod einer 13–Jährigen aus dem Landkreis am Montag warnten verschiedene Stellen vor dem Konsum der Substanz, die als Partydroge gilt.