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Verkehr

Schnee und Öl: Drei Verletzte nach Unfällen auf rutschigen Straßen

Bad Boberan / Lesedauer: 1 min

Dauerfrost und Winterglätte erfordern aktuell erhöhte Wachsamkeit im Straßenverkehr. Doch nicht immer ist für Unfälle das Wetter die Ursache.
Veröffentlicht:02.12.2023, 16:41

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Insgesamt drei Personen haben sich am Sonnabend bei Verkehrsunfällen auf den Straßen im Westen Mecklenburg-Vorpommern verletzt. Dies teilte ein Sprecher der zuständigen Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums in Rostock am Abend mit.

Winterdienst beseitigt Glätte

So sind etwa an einer engen Kurve der B105 in Bad Doberan (Landkreis Rostock) am Vormittag zwei Autos zusammengestoßen. Aufgrund der vorherrschenden Glätte durch

überfrierende Schneenässe sei der 52-jährige Fahrer eines VW Golf auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort stieß er mit dem VW Polo einer 65-jährigen Fahrerin zusammen. Der Mann kam mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus, beide Autos mussten abgeschleppt werden. Die Fahrerin konnte von Rettungskräften vor Ort versorgt werden. Die Straße war zeitweise halbseitig gesperrt, die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf 25.000 Euro. Der Winterdienst habe sich umgehend um die Beseitigung der Schneeglätte gekümmert.

300 Meter Ölspur auf Bundesstraße

Bei einem weiteren Unfall verletzten sich am Nachmittag bei Zarrentin (Nordwestmecklenburg) eine Frau und ein Mann (jeweils 78 Jahre alt). Die Fahrerin soll dort auf der B195 in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen sein. Sie kollidierte mit zwei Straßenbäumen. Rettungswagen brachten die Verletzten in die Kliniken nach Lübeck und Ratzeburg.

Polizisten stellten den Angaben zufolge fest, dass im Bereich der Unfallstelle eine etwa 300 Meter lange Ölspur vorhanden war. Nun werde geprüft, ob diese auch Ursache für den Unfall gewesen sein könnte. Auch hier musste das Auto abgeschleppt werden. Die Bundesstraße war bis 16 Uhr zeitweise voll gesperrt. Die Polizei geht von einem Schaden in Höhe von 15.000 Euro aus.