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Prozess

Grausamer Tod – Mann soll Hund im Teich ertränkt haben

Stralsund / Lesedauer: 1 min

Spaziergänger fanden das tote Tier in einem Teich. Der Besitzer soll den Mischling gezielt getötet haben, bestreitet dies aber.
Veröffentlicht:21.08.2022, 18:30
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Weil er einen Hund im Teich ertränkt haben soll, muss sich ein 49-Jähriger am Montag vor dem Amtsgericht Stralsund verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, im Mai diesen Jahres das Halsband des Tieres mit einem Rasengitterstein beschwert und den Hund ertränkt zu haben. Spaziergänger hatten den in einem Teich bei Niepars (Landkreis Vorpommern-Rügen) treibenden Kadaver entdeckt.

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Bis zu drei Jahre Haft

Nach Angaben des Gerichts bestreitet der Mann, Halter des Mischlings zu sein. Er wolle ihn nach Brandenburg verkauft haben, ohne aber entsprechende Unterlagen vorweisen zu können. Ihm wird der Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorgeworfen. Es drohen eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe.

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Tier wurde misshandelt

Eine Autopsie des Hundes hatte laut Polizei ergeben, dass das Tier höchstwahrscheinlich noch lebte, als es in dem Teich ertränkt wurde. Außerdem gebe es Anhaltspunkte, dass der mutmaßliche Täter stumpfe Gewalt gegen den Hund anwendete. Sein Tod muss demnach qualvoll gewesen sein.