StartseiteRegionalMecklenburg-VorpommernHansa Rostock präsentiert sich beim Tabellenletzten ganz schwach

2. Bundesliga

Hansa Rostock präsentiert sich beim Tabellenletzten ganz schwach 

Osnabrück / Lesedauer: 1 min

Im Kellerduell der 2. Liga beim VfL Osnabrück gibt es keinen Sieger. Rostock dürfte es in dieser Verfassung schwer haben, die Klasse zu halten.
Veröffentlicht:11.02.2024, 16:01

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Der VfL Osnabrück und Hansa Rostock steuern auf den Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga zu. Das torlose Remis zwischen den Nordteams am Sonntag half keiner Mannschaft weiter. Vor allem für die Gastgeber wird die Lage immer aussichtsloser. Zwar blieb der Aufsteiger zum dritten Mal in Serie ungeschlagen, der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt allerdings bereits neun Punkte.

Rostocks Trainer Mersad Selimbegovic sah nur eine einzige echte Torchance seiner Mannschaft
Rostocks Trainer Mersad Selimbegovic sah nur eine einzige echte Torchance seiner Mannschaft (Foto: Friso Gentsch/dpa)

Hansa ist als Vorletzter immerhin noch punktgleich mit dem 1. FC Kaiserslautern auf Platz 16, zeigte sich in Osnabrück aber in ganz schwacher Verfassung. Vor 15 741 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Bremer Brücke konnten die Gäste glücklich über den einen Punkt sein.

Osnabrück hatte mehr vom Spiel

Osnabrück war im ersten Durchgang die spielbestimmende Mannschaft. Allerdings fehlten dem VfL die Mittel, die tief stehende Hansa-Defensive ernsthaft in Gefahr zu bringen. Die beste Chance vergab C.J. Conteh nach einer Ecke in der 9. Minute. Im Gegenzug hätte Junior Brumado Rostock in Führung bringen müssen, traf aus wenigen Metern im Fallen aber das leere Tor nicht. Es blieb die einzige Rostocker Chance im gesamten Spiel.

Auch beim Spiel Osnabrück gegen Rostock warfen Zuschauer Tennisbälle auf das Spielfeld.
Auch beim Spiel Osnabrück gegen Rostock warfen Zuschauer Tennisbälle auf das Spielfeld. (Foto: Friso Gentsch/dpa)

Das Tennisbälle-Schmeißen hört nicht auf

Nach einer unterhaltsamen Anfangsviertelstunde unterbrach Schiedsrichter Robert Hartmann die Partie erstmals, auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit musste der Unparteiische das Spielgeschehen immer wieder kurz pausieren lassen. Als Protest gegen den geplanten Investoren-Deal der Deutschen Fußball Liga (DFL) flogen aus beiden Fanlagern Tennisbälle und Gegenstände auf den Rasen.

Auch nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeber die bessere Mannschaft. Hansa konnte sich bei Torwart Markus Kolke bedanken, dass es nicht in Rückstand geriet. Der Gäste-Torhüter parierte bei zwei Kopfbällen von Conteh (52.) und Maxwell Gyamfi (54.) jeweils überragend. In der Schlussphase drängte Osnabrück auf den Siegtreffer, vergab aber reihenweise gute Chancen.