StartseiteRegionalMecklenburg-VorpommernInnenministerium probte mit Blackout-Test den Ernstfall

Stromausfall simuliert

Innenministerium probte mit Blackout-Test den Ernstfall

Schwerin / Lesedauer: 2 min

Das Innenministerium wurde für zweieinhalb Stunden komplett vom Stromnetz der Stadt Schwerin getrennt. Ein Notstromaggregat sollte die Versorgung übernehmen. Wie hat das geklappt?
Veröffentlicht:17.12.2022, 14:38
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Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Christian Pegel sieht die Landesregierung für einen „Blackout“ gut gerüstet. Ein sogenannter Schwarztest, bei dem am Freitag im Innenministerium ein mehrstündiger Stromausfall simuliert wurde, sei erfolgreich verlaufen, teilte der SPD-Politiker am Samstag mit.

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„Der Testlauf war wichtig, da dem Innenministerium eine zentrale Funktion in einem solchen Krisenfall zukommt.“ Von diesem „Leuchtturm-Standort“ aus solle die Landesregierung dann weiter handlungsfähig bleiben. „Dass dies funktioniert, hat der Test gestern gezeigt“, sagte Pegel.

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Für den Test sei das Ministerium für zweieinhalb Stunden komplett vom Stromnetz der Stadt Schwerin getrennt worden. Laut Plan soll ein Notstromaggregat des Technischen Hilfswerks in so einem Fall die Versorgung übernehmen. Zur Überbrückung springe zunächst die hauseigene Netzersatzanlage ein, sagte Pegel. „Sie wird aus einem Diesel-Aggregat gespeist und hält für sechs bis acht Stunden die Stromversorgung etwa des Lagezentrums sowie von Notlicht und Servern aufrecht.“ Nach ungefähr 30 Minuten habe das THW-Aggregat wie geplant die Versorgung des gesamten Gebäudes übernommen.

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Ein Stromausfall – wie er im Test simuliert wurde – sei zwar äußerst unwahrscheinlich, sagte Pegel. „Nichtsdestotrotz müssen wir darauf vorbereitet sein, sollte zum Beispiel ein Unwetter oder eine andere Krisensituation dazu führen.“