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Energiesicherheit

LNG-Terminal Lubmin kann Probebetrieb starten

Lubmin / Lesedauer: 1 min

Kurz nachdem der erste Tanker mit Flüssiggas aus Ägypten östlich von Rügen vor Anker gegangen war, hat das Umweltamt Vorpommern eine erste Genehmigung erteilt.
Veröffentlicht:21.12.2022, 13:38

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Der Probebetrieb in Lubmin kann beginnen. Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern hat als zuständige Behörde Maßnahmen zur Prüfung der Betriebstüchtigkeit der Regasifizierungsanlage im Lubminer Hafen genehmigt. „Bei der Anlage in Lubmin geht es um hochkomplexe technische Abläufe, die vor einem Dauerbetrieb getestet werden müssen”, begründete Umweltminister Till Backhaus (SPD) die Entscheidung.

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Für den eigentlichen Dauerbetrieb gebe es jedoch noch keine Genehmigung. Backhaus geht davon aus, dass im Januar 2023 die Prüfung von Einwänden gegen die Anlage abgeschlossen werden kann.

Lubmin sei ein Energie-Knotenpunkt und könne auch zukünftig einen wichtigen Beitrag leisten für die Energiesicherheit Deutschlands und Europas. „Klar ist aber, dass die Versorgung mit LNG – so wie sie derzeit geplant ist – nur eine Brückentechnologie sein kann”, so Backhaus.

Erster Tanker mit Flüssigerdgas am Morgen eingetroffen

Am frühen Mittwochmorgen war vor Rügen ein Tanker mit der ersten Ladung Flüssigerdgas für das Terminal in Lubmin eingetroffen. Die „Seapeak Hispania” hat nach Aussage des Unternehmens Deutsche Regas 140.000 Kubikmeter LNG aus Ägypten geladen. Sie habe ihren Ankerplatz östlich der Insel Rügen erreicht.