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Moor–Birke als „Baum des Jahres“ häufig in Vorpommern

Ueckermünde/Osnabrück / Lesedauer: 1 min

Die Moor–Birke (Betula pubescens), der „Baum des Jahres 2023“, kommt unter anderem in Vorpommern noch häufig vor. Darauf hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) am Montag in einer Mitteilung hingewiesen.
Veröffentlicht:17.07.2023, 12:34

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Die Moor–Birke (Betula pubescens), der „Baum des Jahres 2023“, kommt unter anderem in Vorpommern noch häufig vor. Darauf hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) am Montag in einer Mitteilung hingewiesen. Die zum Teil auf feuchte Standorte und Moorflächen angewiesenen Birken gebe es auf den Flächen der DBU–Stiftung in der Region Ueckermünde an 248 Standorten und noch häufiger in der Region Peenemünde auf der Insel Usedom. Das hätten Kartierungen ergeben.

Moor–Birken gelten als schnellwachsend, genügsam und frosthart, werden bis zu 30 Meter hoch und haben eine mattweiße bis grau gefärbte glatte Rinde, die sich in sehr dünnen Schichten ablösen lässt. Sie können auch an trockenen, mineralischen Standorten vorkommen. An diesen Bäumen leben laut Stiftung viele Insekten wie der in Deutschland vom Aussterben bedrohte Große Birken–Prachtkäfer.

Der Baum des Jahres 2023 wurde von der Dr. Silvius Wodarz Stiftung ausgewählt.