StartseiteRegionalMecklenburg-VorpommernMV-Linke bestimmt Spitzenkandidatin für Landtagswahl

Simone Oldenburg

MV-Linke bestimmt Spitzenkandidatin für Landtagswahl

Demmin / Lesedauer: 2 min

Simone Oldenburg führt die Linke Mecklenburg-Vorpommerns in den Landtagswahlkampf. Drei Abgeordnete wurden verabschiedet.
Veröffentlicht:13.03.2021, 16:56

Artikel teilen:

Die Linke in Mecklenburg-Vorpommern hat Simone Oldenburg als Spitzenkandidatin für die Landtagswahl im September gewählt. Dies geschah am Samstag auf dem Landesparteitag in Demmin.

Die Schulleiterin ist seit 2016 Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag und wurde mit 93,7 Prozent der Stimmen gewählt. Sie plädierte in ihrer Eingangsrede dafür, mit der Partei für „mehr Gerechtigkeit in diesem Land” zu sorgen. Und erklärte: „Ich will mich nicht daran gewöhnen, dass sich eine Neue Rechte bei uns breitmacht.” Dafür brauche es eine antifaschistische und wachsame linke Friedenspartei.

Peter Ritter, Mignon Schwenke und Karsten Kolbe verabschiedet

Um Plätze auf der Landtags-Liste bewerben sich 30 Kandidatinnen und Kandidaten. Weitere vorgeschlagene Partei-Mitglieder sind Torsten Koplin, auf Platz drei folgt Jeannine Rösler, auf Platz vier Henning Foerster und auf Platz fünf Jacqueline Bernhardt. Die Partei-Mitglieder werden noch bis Sonntagnachmittag gewählt. Zuvor ist Dietmar Bartsch zum Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl gewählt worden.

Nicht mehr angetreten ist Peter Ritter, mit 27 Jahren Landtagszugehörigkeit dienstältester Parlamentarier der Linken. Auch Mignon Schwenke und Karsten Kolbe ließen sich nicht nochmals zur Wahl aufstellen und wurden verabschiedet.

2016 schlechtestes Ergebnis für Linke bei Landtagswahl

Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie war der Parteitag mehrfach verschoben worden. Er findet nun in einer weitläufigen Tennishalle unter verschärften Hygienevorschriften statt. Die Platzierung auf den Kandidatenlisten entscheidet darüber, wer bei entsprechendem Wahlergebnis neben den in den Wahlkreisen direkt gewählten Politikern ins Parlament einzieht. Bei der Landtagswahl 2016 hatte die Linke mit 13,2 Prozent ihr bislang schlechtestes Ergebnis erzielt.