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Nach Impfunfall in Stralsund – so geht es den Betroffenen

Stralsund / Lesedauer: 1 min

Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen, doch medizinisch gibt es vorerst Entwarnung. Nach dem der Corona-Impfstoff in Stralsund massiv überdosiert wurde, geht es allen Betroffenen inzwischen besser, aber noch nicht gut.
Veröffentlicht:31.12.2020, 15:37
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Vier Tage nach der Impfpanne in Stralsund ist auch die letzte vorsorglich im Krankenhaus behandelte Frau wieder zu Hause. „Ich bin froh und auch erleichtert, dass alle Personen wieder zuhause sind und es ihnen nach und nach besser geht“, sagte Landrat Stefan Kerth (SPD) am Donnerstag.

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Schwerer Fehler zum Auftakt der Impfungen

Am Sonntag war in einem Pflegeheim in Stralsund an acht Mitarbeiter versehentlich die fünffache Dosis des gelieferten Corona-Impfstoffes der Firma Biontech/Pfizer verabreicht worden. Vier von ihnen wurden daraufhin vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Drei wurden bereits nach einer Nacht wieder entlassen.

Symptome bleiben

Dem Landrat zufolge berichten allerdings drei Personen von immer noch andauernden Symptomen, wie Schmerzen und Schwellung an der Einstichstelle, Kopfschmerzen, allgemeiner Schwäche und leichtem Schwindel. Fünf sprächen von einer Besserung ihres Befindens. Das Gesundheitsamt stehe im täglichen telefonischen Kontakt mit allen. Die Staatsanwaltschaft hat unterdessen Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen.