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Mecklenburgische Seenplatte

„Niegenbramborg“: Erste Platt–Schilder angebracht

Neubrandenburg / Lesedauer: 1 min

Die Stadt Neubrandenburg weist jetzt amtlich auf ihren plattdeutschen Namen „Niegenbramborg“ hin. Mitarbeiter des Bauhofes brachten weiße Zusatzschilder mit diesem Namen am Donnerstag an mehreren Stadteingängen an Metallpfählen an.
Veröffentlicht:02.03.2023, 01:46

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Die Stadt Neubrandenburg weist jetzt amtlich auf ihren plattdeutschen Namen „Niegenbramborg“ hin. Mitarbeiter des Bauhofes brachten weiße Zusatzschilder mit diesem Namen am Donnerstag an mehreren Stadteingängen an Metallpfählen an. Die Bezeichnung „Niegenbramborg“ war von der Stadt zusammen mit Experten der Universitäten Greifswald und Rostock sowie des Heimatverbandes festgelegt worden.

Mit den niederdeutschen Bezeichnungen soll die für die Region charakteristische plattdeutsche Sprache wieder stärker öffentlich sichtbar werden. Neubrandenburg, das auch den Zusatznamen „Vier–Tore–Stadt“ trägt, ist die erste der acht größten MV–Städte mit solcher Platt–Bezeichnung und will sich 18 Schilder davon zulegen, die über Spenden finanziert werden.

In Mecklenburg–Vorpommern können Kommunen seit März 2021 amtliche weiße Schilder mit plattdeutschen Ortsnamen erhalten. Sie müssen sich dafür mit Fachgremien beraten. Als erste Kommune hatte im Juni 2022 der Ort Breest (Mecklenburgische Seenplatte) solche Zusatzschilder mit dem Namen „Breist“ angebracht.