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Ostbeauftragter soll sich um LNG–Terminal kümmern

Mukran / Lesedauer: 1 min

Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Carsten Schneider, soll sich für den Bund um das geplante Terminal für Flüssigerdgas (LNG) in Mukran auf Rügen kümmern. Nach Informationen der Deutschen Presse–Agentur soll er sich als Ständiger Beauftragter des Bundes für Mukran etwa um die Kommunikation mit Vertretern vor Ort kümmern.
Veröffentlicht:09.06.2023, 17:27

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Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Carsten Schneider, soll sich für den Bund um das geplante Terminal für Flüssigerdgas (LNG) in Mukran auf Rügen kümmern. Nach Informationen der Deutschen Presse–Agentur soll er sich als Ständiger Beauftragter des Bundes für Mukran etwa um die Kommunikation mit Vertretern vor Ort kümmern. Das Büro des SPD–Politikers war zunächst nicht für eine Bestätigung zu erreichen.

Vertreter der Gemeinde Binz, die zu den entschiedensten Gegnern des geplanten Terminals zählen, kritisierten die Personalie. „Es ist bemerkenswert, dass die Bundesregierung erst nach mehr als vier Monaten seit dem öffentlichen Bekanntwerden dieses äußerst umstrittenen Themas einen Ansprechpartner im Bund benennt“, hieß es in einem Schreiben des Binzer Bürgermeisters, Karsten Schneider, sowie des Tourismusdirektors Kai Gardeja.

„Dass wir diese Nachricht auf der Insel Rügen offenkundig erst zufällig über Dritte erfahren haben, verwundert uns nun leider gar nicht.“ Sie forderten den Beauftragten auf, sich bei der Bundesregierung dafür einzusetzen, dass das Vorhaben bis auf Weiteres nicht voranschreitet. Sie kritisieren, durch das Terminal werde der für die Insel wichtige Tourismus und die Umwelt gefährdet. Außerdem würden Überkapazitäten geschaffen. Der Bund argumentiert, das Terminal werde für die Versorgungssicherheit benötigt.