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Nach Ostsee-Sturm

Rasender Roland auf Insel Rügen beschädigt

Binz / Lesedauer: 1 min

Die Folgen des Ostsee-Sturms vor gut zwei Wochen beschäftigen auch den Rasenden Roland immer noch.
Veröffentlicht:12.11.2023, 14:04

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Zu einem Urlaub auf der Insel Rügen gehört für viele Touristen eine Fahrt mit dem Rasenden Roland der Rügenschen Bäderbahn einfach dazu. Auch Einheimische nutzen die Bahn. 

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Doch in dieser Woche bremste der Schienenausbau für die neue Betriebswerkstätte den Rasenden Roland auf der Insel Rügen teilweise aus. Statt mit 30 Kilometer pro Stunde über die Gleise zu rollen, galt auf einem Teil der Strecke Schienenersatzverkehr von Montag bis Donnerstag. Busse fuhren stattdessen auf der Strecke zwischen Putbus und Binz.   

Doch auch ein beschädigter Waggon beschäftigt die Rügensche Bäderbahn derzeit. Bei dem schweren Sturm, der vor gut zwei Wochen über die Ostsee-Insel fegte, war ein Baum auf einen Eisenbahnwagen der Touristenattraktion gefallen.  

Höhe des Schadens unklar

Der Nordkurier fragte beim Landkreis Vorpommern-Rügen zu diesem Thema nach. Dort hieß es zur Zuginstitution mit der Spurweite von 750 mm, dass sich der Wagen gegenwärtig in der „Begutachtung“ befände. „Die Höhe des Schadens kann noch nicht beziffert werden. Nach Klärung der versicherungstechnischen Fragen, wird der Wagen wieder aufgearbeitet“, erklärte eine Sprecherin des Kreises. Es dürfte also alles noch ein wenig dauern, bis der Waggon wieder repariert ist. 

Trotz der Beschädigung beim Rasenden Roland käme es zu keinen Einschränkungen im Fahrverkehr, hieß es. Und so rattert nun im Winter der Rasende Roland im Zwei-Stunden-Takt über die Urlaubsinsel Rügen.