StartseiteRegionalMecklenburg-VorpommernRostocks Astronomische Uhr verpasst Kulturerbe-Nominierung

Kultur

Rostocks Astronomische Uhr verpasst Kulturerbe-Nominierung

Schwerin / Lesedauer: 1 min

Der auch durch Mecklenburg-Vorpommern verlaufende und als Grünes Band bekannte ehemalige innerdeutsche Grenzstreifen ist in die Anmeldeliste der Länder für die Unesco-Liste des Kultur- und Naturerbes aufgenommen worden. Keine Berücksichtigung habe die Bewerbung um Aufnahme der Astronomischen Uhr in Rostock gefunden, wie das Schweriner Kulturministerium nach einer Sondersitzung der Kulturministerkonferenz am Montag in Berlin mitteilte.
Veröffentlicht:04.12.2023, 16:33

Artikel teilen:

Der auch durch Mecklenburg-Vorpommern verlaufende und als Grünes Band bekannte ehemalige innerdeutsche Grenzstreifen ist in die Anmeldeliste der Länder für die Unesco-Liste des Kultur- und Naturerbes aufgenommen worden. Keine Berücksichtigung habe die Bewerbung um Aufnahme der Astronomischen Uhr in Rostock gefunden, wie das Schweriner Kulturministerium nach einer Sondersitzung der Kulturministerkonferenz am Montag in Berlin mitteilte. Von den 21 Neuvorschläge aus den Ländern erhielten 7 einen Zuschlag.

Für die Einreichung des Grünen Bandes hatte das Bundesland Thüringen die Federführung. In Mecklenburg-Vorpommern erstreckt es sich auf 157 Kilometern Länge vom Priwall an der Ostsee bis zu den Elbniederungen. Es vereine Naturschutz mit dem Gedenken an die Zeit der Teilung Deutschlands, hieß es. Es sei erfreulich, dass es das Grüne Band auf die so bezeichnete Tentativliste als Naturwelterbe geschafft habe, sagte Kulturministerin Bettina Martin (SPD).

Die besondere Bedeutung der einzigartigen 1472 erstmals urkundlich erwähnten Astronomischen Uhr in der St. Marienkirche in Rostock werde durch diese Entscheidung keineswegs geschmälert. „Die Astronomische Uhr in Rostock ist ein magischer Anziehungsort für die Besucherinnen und Besucher der Stadt. Die historische und kulturelle Bedeutung dieses Kulturschatzes ist unangefochten groß“, so Martin.