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Unfallbilanz

Schnee und Glätte in MV - mehr als 120 Unfälle, Probleme auf Autobahnen

Neubrandenburg / Lesedauer: 2 min

Die A19 war gleich mehrfach von Glätteunfällen betroffen. So kam bei Laage ein Lkw ins Schleudern, so dass der Anhänger des Gefährts quer auf der Fahrbahn stand.
Veröffentlicht:29.11.2023, 13:59

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Reichlich Schnee und Glätte haben am Mittwochmorgen etliche Lkw- und Autofahrer in Mecklenburg-Vorpommern ins Rutschen gebracht und vor allem im Westen für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Die Polizei musste bis zum frühen Nachmittag mehr als 120 Unfälle aufnehmen - dabei gab es mehrere teils schwer Verletzte, wie Sprecher in Rostock und Neubrandenburg sagten. Dabei kam es unter anderem zu Sperrungen auf der Autobahn 24 Hamburg-Berlin bei Suckow (Ludwigslust-Parchim), auf der A19 - dort sogar mehrfach -, in der Überfahrt der A19 zur A20 bei Rostock sowie auf der Bundesstraße 104 bei Schönberg (Nordwestmecklenburg).

Zwei Schwerverletzte bei Unfällen

Zwei Schwerverletzte mussten bei Autounfällen bei Gösslow (Ludwigslust-Parchim) und Spantekow (Vorpommern-Greifswald) geborgen werden. Dort waren Autos von den Straßen und gegen Bäume geprallt.

Die A19 war gleich mehrfach von Glätteunfällen betroffen. So kam bei Laage ein Lkw ins Schleudern, so dass der Anhänger des Gefährts quer auf der Fahrbahn stand. Die Fahrbahn wurde in Fahrtrichtung Rostock gesperrt. Ein Sattelauflieger samt Anhänger kam auf einer Straße bei Glasewitz nach rechts von der Fahrbahn ab und rutschte in einen Straßengraben. Auch er musste geborgen werden.

Bei Schönberg stieß ein Auto mit einem Lkw zusammen, es gab eine Verletzte. Auch die A20 war bei Bobitz nach einem Lkw-Unfall mit aufwendiger Bergung von einer Sperrung betroffen. 

Auf der A24 rutschte ein Transporter zwischen Parchim und Suckow bei Schneeglätte gegen eine Leitplanke und stellte sich quer. Die Polizei sperrte die Fahrtrichtung nach Berlin und leitete Fahrzeuge langsam über die Standspur an der Unfallstelle vorbei. Im Autobahnkreuz Rostock kamen mehrere Laster in der Überfahrt zur A20 Richtung Lübeck ins Rutschen und blockierten die Überfahrt, dort mussten schwere Technik  und der Winterdienst helfen.

Im Osten des Landes gab es dagegen nur wenige Unfälle. „Die Leute haben sich nach dem Schneefall am Dienstag schon etwas an die Winterverhältnisse gewöhnt“, sagte eine Polizeisprecherin unserer Zeitung. In Neubrandenburg rutschte am Morgen ein Auto auf dem Datzeberg gegen ein Verkehrsschild. In der Region Dargun meldeten Unfallbeteiligte, dass ein Kind von einem Auto angefahren worden sein soll - dies war aber kein glättebedingter Unfall, sondern das Kind war plötzlich auf die Straße gelaufen.