StartseiteRegionalMecklenburg-VorpommernSchnee und Glätte in MV – Unfälle und Probleme auf mehreren Autobahnen

Wintereinbuch

Schnee und Glätte in MV – Unfälle und Probleme auf mehreren Autobahnen

Schönberg/Parchim/Neubrandenburg / Lesedauer: 1 min

Der erste landesweite Schneefall hat Kraftfahrer vor allem im Westen von MV ins Rutschen gebracht. Es blieb aber meist bei Blechschäden.
Veröffentlicht:29.11.2023, 07:26

Artikel teilen:

Schneefall und Frost haben am Mittwochmorgen etliche Lkw- und Autofahrer in Mecklenburg-Vorpommern ins Rutschen gebracht und vor allem im Westen für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Die Polizei musste im Berufsverkehr mehr als 70 Unfälle aufnehmen - teils mit mehreren Leichtverletzten, wie Sprecher am Morgen in Rostock und Neubrandenburg sagten. Dabei kam es unter anderem auf der Autobahn 24 Hamburg-Berlin bei Suckow (Ludwigslust-Parchim), auf der A19 bei Güstrow, in der Überfahrt der A19 zur A20 bei Rostock sowie auf der Bundesstraße 104 bei Schönberg (Nordwestmecklenburg) zu teils längeren Sperrungen. Bei Schönberg stieß ein Auto mit einem Lkw zusammen, es gab eine Verletzte.

Lkw stellt sich auf Autobahn quer

Auf der A24 rutschte ein Transporter zwischen Parchim und Suckow bei Schneeglätte gegen eine Leitplanke und stellte sich quer. Die Polizei sperrte die Fahrtrichtung nach Berlin und leitete Fahrzeuge langsam über die Standspur an der Unfallstelle vorbei. Im Autobahnkreuz Rostock kamen mehrere Laster in der Überfahrt zur A20 Richtung Lübeck ins Rutschen und blockierten die Überfahrt, dort sollte der Winterdienst helfen.

Im Osten des Landes gab es am Morgen nur vereinzelt Unfälle. „Die Leute haben sich nach dem Schneefall am Dienstag schon etwas an die Winterverhältnisse gewöhnt“, sagte eine Polizeisprecherin unserer Zeitung. In Neubrandenburg rutschte am Morgen ein Auto auf dem Datzeberg gegen ein Verkehrsschild. In der Region Dargun meldeten Unfallbeteiligte, dass ein Kind von einem Auto angefahren worden sein soll - es war aber plötzlich auf die Straße gelaufen. Am Dienstag hatte unangepasste Fahrweise bei starkem Schneefall vor allem in Norden Vorpommerns, darunter bei Wolgast, zu insgesamt mehrt als 40 Verkehrsunfällen geführt.