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Schutz jüdischen Lebens in Landesverfassung aufnehmen

Schwerin / Lesedauer: 1 min

Die Landesbischöfin der Nordkirche, Kristina Kühnbaum-Schmidt, hat der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern nahegelegt, den Schutz jüdischen Lebens in die Landesverfassung aufzunehmen. In Schleswig-Holstein gebe es bereits entsprechende Bestrebungen, würdigte die Bischöfin am Mittwoch.
Veröffentlicht:06.12.2023, 17:27

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Die Landesbischöfin der Nordkirche, Kristina Kühnbaum-Schmidt, hat der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern nahegelegt, den Schutz jüdischen Lebens in die Landesverfassung aufzunehmen. In Schleswig-Holstein gebe es bereits entsprechende Bestrebungen, würdigte die Bischöfin am Mittwoch. In Hamburg ist der Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus im Frühjahr als Staatsziel in die Verfassung aufgenommen worden.

Am Donnerstag beginnt das jüdische Fest Chanukka. Aus diesem Anlass sende sie den Mitgliedern der jüdischen Gemeinschaft Hoffnungsgrüße, so die Landesbischöfin. Die Nordkirche und das katholische Erzbistum Hamburg schalten demnach am Donnerstag eine gemeinsame Zeitungsanzeige in mehreren norddeutschen Tageszeitungen. Darin heißt es den Angaben zufolge: „Das Fest fällt in eine schwere Zeit. Antisemitische Angriffe und Hass gegen Jüdinnen und Juden erschüttern uns zutiefst. Als Christinnen und Christen stehen wir an Ihrer Seite.“