StartseiteRegionalMecklenburg-VorpommernToter Stralsunder im Schilf gibt Ermittlern Rätsel auf

Polizei-Ermittlungen

Toter Stralsunder im Schilf gibt Ermittlern Rätsel auf

Altenpleen / Lesedauer: 1 min

Ein Segelboot läuft in den Boddengewässern im Norden Vorpommerns auf Grund. Kurze Zeit später wird der Segler gefunden — tot im Schilfgürtel. Fachleute untersuchen den Fall.
Veröffentlicht:06.08.2023, 10:13

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Ein Segler aus Stralsund ist bei einer Segeltour auf den Boddengewässern ums Leben gekommen. Die Leiche des 57–Jährigen wurde am Freitag im Schilfgürtel bei Nisdorf unweit von Altenpleen (Vorpommern–Rügen) gefunden. Polizei und Staatsanwaltschaft haben ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet, wie eine Polizeisprecherin am Sonntag sagte. Damit sollen unter anderem die Todesursache und die genauen Umstände des Vorfalls geklärt werden. So müsse die Staatsanwaltschaft noch einmal prüfen, ob eine Obduktion nötig wird.

Auf welche Fragen Ermittler Antworten suchen

Eine Seglerin hatte das auf Grund gelaufene Segelboot, mit dem der 57–Jährige unterwegs war, im Südosten der Barther Boddengewässer — im sogenannten Teil Grabow — unweit vom Hafen Nisdorf entdeckt und gemeldet. Kurze Zeit später entdeckte eine Kite–Surferin in der Nähe des Bootes im Schilfgürtel den Toten.

Wie lange der Mann mit dem Segelboot bereits unterwegs war und was genau dazu geführt habe, dass er über Bord gegangen sei, soll nun untersucht werden. Bisher gebe es keine Hinweise auf eine Beteiligung anderer Personen, hieß es. Es könne sich auch um einen Unfall gehandelt haben. Nach jetzigem Stand war der 57–Jährige allein mit dem Segelboot unterwegs gewesen, das einem Verein aus der Region Stralsund gehört.

Der Barther Bodden liegt zwischen dem Festland und der Halbinsel Fischland–Darß-Zingst.